Chirurgia.
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Theile angreifen. Allein diese Eintheilnng würde unszu einer verdrüßlich langen Untersuchung bringen, unduns zu unnützen Wiederholung Anlaß geben. Dannes giebt eine sehr große Anzahl Krankheiten , die zugleicher Zeit so wohl die festen als die flüssigen Theileverletzen.
Es giebt so gar nicht eine einzige, so die flüssigenTheile angreifet, ohne in die Festen einen Eindruck zuhaben. Dessentwegen werden wir alle Krankheiten alsZerstörungen der festen Theile ansehen. Und dieseswird nicht verhindern , daß wir nicht von den üblenBeschaffenheiten der flüssigen Theile reden ; dann, dawir von den Wirkungen dieser üblen Beschaffenheitenhandeln werden, wollen wir auch bis zu den Ursachenihrer Wirkungen hinaufsteigen.
Die festen Theile des menschlichen Körpers sind vonzweyerley Gattungen, weiche und harte. Wir werdenvon den Krankheiten jeder dieser Theile insbesonderereden.
Von den Krankheiten der weichenTheile.
Wann wir die Krankheiten der weichen Theile un«ter verschiedene Ordnungen bringen, und in dieser Ein,theilung besonders auf die Natur der Krankheiten achthaben wollten, würde diese Eintheilnng eine sehr großeAnzahl von Abschnitten in sich begreifen , weil sichdiese Gattungen von Krankheiten unendlich vermehren.Um also diese Einkheilung so einzurichten, daß man sieleichter behalten kann , wollen wir weniger auf ihreNatur, als auf dasjenige, was sie gleich dem Gesichtdarstellen, acht haben.
Alle Krankheiten, wann sie auf diese Art angesehenwerde», sind entweder Geschwülste oder TrennungendeS Ganzen.
R» Erster