Therapevtica.
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schreiben kann. Was man überhaupt bey dieser Ge-legenheit jagen kann, ist, daß der Wundarzt nur derDiener und Helfer der Natur ist, und feine hülstet,stende Hand so oft anlegen soll, als es vonnölhen ist,auch wohl Acht habe, daß er sie nicht aus unbesonne.nem Eifer in ihren Verrichtungen stöhre.
Das vierte Kapitel.
Von den verschiedenen Arten zu heilen.
® bqleich der Vorsatz des Wundarzts darinnen be-stehet , die natürlichen Verrichtungen, so verletztgewesen, wieder herzustellen, und welches mandie Heilung nennet, so gibt es dennoch gewisse Krank-heiten, denen man vorkommen kann , und andere,deren vollständige Heilung gesährlicb oder rmmöglichist. Dessentwegen haben die Schriftsteller drey Haupt,arten zuheilen, unterschieden. Die erste nennet mandie vorkommende oder verwahrende Heilung ; die an.dere die lindernde Heilung, und die drille die gründ,liche Heilung.
§. I. Die vorkommende oder verwahrende Heilungist diejenige, so gewissen Krankheiten vorbeuget, oderdas Wiederkommen derselben verhindert.,
Man kömmt den Verstopfungen der güldenen Ader,starken Blutflüssen, Verstopfungen der Drüsen, undden Unpäßlichkeiten, so durch hinterhaltene natürlicheoder gewöhnliche Reinigungen entstehen können, durchAderlässen, Schrepsen, Blntsaugen, Bewegung, Ent,Haltung der Speisen und Gebrauch der Klystiren vor.
Das Aderlässen im Früh-oder Spat-Jahr vorge,uommen, der Gebrauch der Bäder in einer von die-sen Jahrszeiten, die Molken, der Gebrauch der Milchselbsten zur völligen Nahrung, eine gelinde und ver.dünnernde Lebensart dienen ungemein. Die Anfalle