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Herrn Georg De La Faye Ehemaligen Wundarztes der königlich-französischen Kriegsheere, vor itzo aber Hochberühmten Vorstehers und öffentlichen Lehrers auf der königlichen hohen Schule der Wundarzeneykunst zu Paris ... Anfangsgründe Der Wundarzeneykunst : Wegen Ihrer besondern Vortrefflichkeit aus dem Französischen übersetzt
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Thera PEVTicjt.

auch die Ordnung, in welcher man sie anwenden muss.Dessentwegen wollen wir erstlich erklären, was die An.jeignng sey, und was man unter der Ordnung verstc.he; wie es nun öfters Gründe giebt, so uns von sol.chrr Ordnung abzuweichen nöthigen, so wil! ich zu.gleich auch von diesen Handel», und zuletzt will ich vondru Geneßmitteln reden, so man anwenden muß/ umdie Krankheiten, so m die Wundarzeneykuust laufen, zuheilen.

Endlich werden wir die Regeln, welchen man fol,gen muß bey Anwendung eines jeden Gencßmitteis,wie auch die verschiedenen Arten zu heilen, so über-haupt eingeführet, erklären.

Erstes Rapitel.

Von der Anzeigung und der Ordnung,welche man in Ansehung jedes angezeig-ten Geneßmittels beobachten muß, undvon den Umstanden, so uns antreibenvon dieser Ordnung abzuweichen.

§. i.

^Ie Anzeigung ist das Urtheil, so der Wundarztüber die Wahl der Hülfsmittel um eine Krank,heit zu vertreiben fället, xu Folge der Umstän-so mit dieser Krankheit verknüpfet sind.

Diese Umstände werden von allem demjenigen, wasvorhergegangen und allem demjenigen , so die Krank-heit begleitet, hergenommen; nämlich von den Ur/ä»ehe», Zufällen, und Anstößen, von dem einfachenWesen, von der Zusammensetzung und Vermischungder Krankheiten, von dem Alter, von den Kränen,von dem Geschlecht des Kranken und von dem Baudes Körpers.

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