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Physiologia.
dieser
diesem Fall, der selten vorkommt, geschiehetAbfluß durch die Gefäße der Mutterscheide.
Die Menge dieses Ausflusses, seine Dauer, seinordentlicher Anfall und seine gewöhnliche Wiederkunftändert sich nach jeder Person ihrer Lcibesbeschaffen.heit, Alter, Stärke, Lebensart, Verrichtungen undGemüthsbewegungen.
Dieser Ausfluß <*) ist zu des Frauenzimmers Ge.sundheil sehr nützlich, dann sie würden nicht könnenbefrnchtbarel werden, wo ihnen dieser gewöhnliche Aus.-uß mangeln sollte.
Doch kostet es viele Mühe, bis er zu Standekömmt, und die Weibspersonen, so diese Schwierig,feit erfahren, sind meistens kränklich, so lange bisdieser Ausfluß in seine Ordnung gesetzet ist.
Die Zeit, wann er aufhöret, ist für das weiblicheGeschlecht sehr gefährlich, und erfordert von denWeibern, so in diesen Umständen sich befinden, gewisseObsichten, dann um diese Zeit sind sie am meistendem weißen Fluß, den Muttcrkälbern , den Verhär,tungen, den Krebsen lind Muttergeschwüren unter,worftn. Der Ueberfluß dieser Ausleerung entkräftet«nd schwächet die Weiber, verursachet frühzeitigeGeburten, ihre Verminderung und Zurückbleibungverursachen die nämlichen Krankheiten, wie auch nochunzählich viele andere, so von der völligen Aufhörungentstehen können.
Die
(*) Dieser Ausfluß zeiget eine Vollblütigkcit an, welchezur Nahrung der Leibesfrucht nöthig ist, lst drefe zurZeit der Empfängnis vorhanden, kann die Person schwan«qer werden, ohne daß ein Abfluß des GebiutS vorher«gegangen sey; wie dann viele Erempcl dcsfaüS bemnnt,und ich selbsten eine Person kenne, welche wirklich dasvierte Kind gebohren, und weder «n ihrem ledigenStande, noch im verheyratheten, außer der Kindbetter«reinigung, nicht den geringsten Abfluß etNtges monathlt«chen Geblüts verspüret.
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