Bonyant
loblichen gen Conſtantinopel. vnd begrubenſye mit eren. Da behielt Mlatalia irs herrenhandt heymlichen die man im het abgeſchlagen. vnd trug ſy mit ir heym vnd behielt ſy zueinem troſt. vnd lebet gar hertigklichē durchgot. vn̄ wie edel ſy wz ſo verſchmehet ſy dochdie hoffart.In der zeyt da was ein furſt der bat denkeyſer das er im guͤnd dz er Natalia zu deree nem das erlaubt er im. Da ſandt er erber.frawen zu ir. vnd hieß ſy die botſchafft werben. da verſchmecht ſy den furſten. vn̄ bat dzmā ir friſt geb ſy wolt ſich bereyte als ſeinerwird wol zeme. Da ward d̓ furſt gar fro. wanſy was iung vnd edel. ſy thet im aber dye botſchafft darumb das ſy im dy weyl entweychēmoͤcht. vnd rufft vnſern herre mit ernſt an. vn̄bat in das er ir helffer werē. da entſchlieff ſyDa erſcheyn ir ſant Adrian. vnd ſprach zu ir.Natalia gehab dich wol vnd kum zu dē martrern da ſy begrabē ſeind da wirſt du wol vnderricht. damit erwacht ſy. vnd nam irs herrēhand vnd wes ſy bedorfft. vnd fur mit etlichēCriſten auß der ſtat. Da das der furſt innenward da was im gar leyd. vnd eylet ir mit ſeynem geſind in ſchiffen nach. Da kam ein alsgroß ſturmweter das ir etlich ertruncken dyeaber lebentig beliben die forchtē ſich als ſerdas ſy bald heym eylten vnd ſuchtē dy frawēnit mer. da was Matalia auch in einē ſchijmit irem geſind den giēg es gar wol. dz neydder boͤß geyſt. vnd macht im auch ein kleynesſchiff lein. vnd wolt ſy verraten. vnd fur in dernacht gegen in. vn̄ ſprach zu in. wo woͤlt ir hinDa ſprach Matalia wir wo
tinopel. Da ſprach d̓ veind. ir ſeyt vnrecht gefaren kert zu der gelincken hand. das thet erdarumb das ſy vnrecht furē. do wolten ſy wenen es wer ein mēſch d̓ die ſtraſſen wol weſtvnd volgten im. da ſchied der veind von in.Da ſich nun dy lieb Matalia vn̄ ir geſindauff den weg kerten den in d̓ boͤß geyſt geraten het. Da erſcheyn in ſant Adrianus in einēandren ſchiff. vnd was liecht vn̄ ſprach zu in.Ir ſult den weg nit faren. wan̄ der veind hateuch betrogen. dauon volgt ſeinem rat nit. vn̄wo mein ſchiff hin geet dē volgt nach ſo fartir recht. da volgten ſy im nach. vnd kamen daauff den rechten weg. Da was Matalia garfro da ſy iren lieben man als nahent ſah. vndfuren im nit groſſen freudē nach biß zu Cōſtantinopel da verſchwād er. des morgēs dagiēg Matalia des erſten zu d̓ heyligē grebervnd nam ires herren hand. vnnd leget ims anſeinen arm vnd ſprach ir gebet mit groſſer andacht. vn̄ entſchlieff. da erſcheyn ir aber ſantAdrian. vn̄ ſprach zu ir. kum̄ mein vil liebſtesin vnſers herren erb der wil dich yetzund haben. nun kum̄ du vil erbere fraw vnnd ruͦ mitgot. damit erwacht ſy vn̄ ſagt irem geſind wzir getraumt het. vnd ſprach guͤtlich zu in. Ichbeuilh euch got. vn̄ ſeyt ſtet an got. damit verſchyed ſy ſeligklich. vnd fur ir ſel zu den ewigen freudē. da begruͦb ſy ir geſind zu irē manin ein grab. Nun helff vns gott dz wir vnsauch frewen mit ſant Adriano bey im vn̄ mitallen heyligen in dem ewigen leben Amen.¶ Von ſant Gorgonovnd ſant Theodo