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Legenda aurea, deutsch
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CXCVIv
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Von ſant

Pauls fur dy ſtat vnd wurdē ſer erfrewet. dawolt Tecla mit Paulo gegangē ſein in manskleydern das wolt er mt. vn̄ hieß ſy mit Oneſiforo in die ſtat geen. da was ein man in derſtat der hieß Alexander. der ſelb het Teclamgern zu der ee gehabt. vnd gelobt ſant Paulsvil gutz dz er ſy darzu brecht. Da ſprach ſantPauls. Ich weyß nicht wo ſie iſt. ſo iſt ſye vorauch einem edeln mann gemehelt von IcoaDa ward Alerander zornig vn̄ klaget dē richter das Tecla ein criſtin wer. da ſandt er nachir. vnd hieß ſy vahen vnd vrteylet das man ſieden wilden tyeren ſolt gebē. da frewet ſy ſichdas ſy wider dy tyer vechten ſolt. Nun empfalh mā ſant Teclam einer edlen reychen frawen dy was des keyſers muͦm.vnd hieß Tripfemia das ſye ir ſolt huten bißman die tyer geſamelt. vnd der ſelben frawenwas neulichen ein tochter tod. die erſchyn irzmuter in dem ſchlaff. vnd ſprach zu ir. du ſoltdie Teclam zu einer tochter nemen an meinerſtat. vnnd ſolt ir huͤten recht als ob ich es ſelber ſey vnd bit ſy das ſy gott fur mich bit dasbeger ich von ir. Da ſaget es Tripfemia ſantTecla. da bat ſy got fur ſy. vn̄ an dem anderntag da kam Alexander vnd wolt ſy fur dy tyerwerffen. das weret im do Tripfemia vn̄ woltir nichts laſſen thun. vnd ſchrey als greulichēvnd als lang mit im biß er ir muſt entweychē.da viel ſy vmb ſye vnd troͤſtet ſye mit groſſemweynen vnd ſprach. Ich wil mich von dir nitſcheyden. recht als ich mit meiner tochter zudem grabe bin gegangē. alſo wil ich auch mitdir vnder die wilden tyer geen. da wz ſant Tecla leyd vnd weynet bitterlichē vmb Tripf emiā vnd bat dz volck dz ſy die frawen von irnemen das ſy dy wildē tyer icht toͤdten dy alsfreyßlichē wuͤtē. da zuckt ſy dz volck auß ſantTecla armen wid̓ iren willē. vn̄ mā warff ſantTeclam vnder die wilden tyer. da was ein lewin da dy leget ſich zu iren fußen. vn̄ hutet irdas ir die andern tyer nicht toͤrſten tun. dannein ber kam mit greulichē brūmen. vn̄ wolt anſant Teclam kummen ſein. da hub ſich die lewin mit groſſem freyß an in. vnd zerzerret inzuſtucken. Da das Alexander hoͤrt daließ ereinen greulichen lewen dar bringen. da richtſich dy lewin auch an in vnd bifſen vnd zertēſich als lang mit einander biß das ſye beydeſturben. da was den frawen gar leyd vmb die

lewin darūb dz ſy ſant Teclā beſchirmet het.Darnach da ſah ſy ein waſſer da giēge vilgreulicher tyer iij. da thet ſy das heylig creutzfur ſich vn̄ gieng willigklichen in das waſſer.vnd troͤſtet ſich gottes. dz kund ir nyemāt erweren. Da kam ein lautter waſſernebel d̓ bedecket ſy dz ſy weder dy tyer noch dy mēſchēgeſehen mochtē. da weynten dy frawē vmb ſyvnd forchtē dy tyer wurdē ſy ertoͤdtē. vn̄ wurſfen vil edler wuͤrtz vn̄ ſalben in dz waſſer. darumb dz dy tyer ſchlaffen wurdē von dē gutēgeſchmack. da halff ir vnſer herr dz ir nichtsgeſchach. vn̄ gieng friſch vn̄ wolgeſundt außdem waſſer. Da ward Alexander gar zornig.vnd hieß mit des richters willē zwen roͤſt machen darauff hieß er ſant Teclam bindē. vndhieß ein groß fewer darund̓ machen. da verbrunnen dy bandt zehandt da mit ſy gebundēwas vnnd belyb ir leychna vnuerſert von demfewer. Da Tripfema dy groſſen glut ſah daerſchrack ſy als ſer vmb ſant Tecla dz ſy voniren ſynnen kam vnnd lag als ſy ſterben wolt.Da das Alexander hoͤrt vnd ſah da forcht erder Reyſer wuro die ſtat vertilgen von ſeinermuͦmen willen. vnd viel fur den richter. vn̄ batin dz er Teclam ledig ließ. Da kam ſant Tripfemia von dē geſchrey wider zu ir ſelber. daviel ſant Tecla vmb ſy vnnd gelaubt das einnewe vrſtend geſchehen were.Darnach ſagt ſant Tecla Tripfenna alsvil von criſtē gelaubē dz ſy dē tauff empfiēgvnd vil menſchē mit ir vnd belib ſibē tag beyir. Darnach begeret ſy das ſy ſant Paulu ſoltſehen. vnd ſchueyd ir har ab. vnd leget mannskleyder an darumb dz ſye in deſterbaß moͤchtgeſuchen. vnd fur mit andern iungern zu ſantPauls vnd da er ſy alſo ſahe da erſchrack erda troͤſtet ſy in vnd ſaget im das ſy vil mēſchēzu criſtem gelauben bracht hett. vnd wie ſy irmarter vberwoundē hett mit d̓ hilff gottes. vn̄gieng da mit ſant Pauls in ſein herberg. vndfur darnach ſchier in die ſtat Iconia von d̓ ſygeborn was. da was ir vater toͤdt. vnd lebet irmuter dennoch der ſaget ſy vil von criſtem gelauben. vn̄ het ſy gern zu got bekeret. da woltſy ir nicht volgen. Das was ir gar leyd. wannſie gedacht an dy wort dy criſtus ſprach. Wermein iunger woͤl ſein der heb ſein creutz aufmir nach. vnd wer d̓ menſchmit mir vnd vodhes ermuter ode