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Legenda aurea, deutsch
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CXLr
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Berena

.CXl.

migkeit zu einē barom den beten dy heydē mitgroſſer audacht an. da ſprach ſant Felix ſeyngebet zu got. da viel d̓ barm nyder vn̄ ſchluteinen tempel nyder vn̄ eine werdē abgot darinnen. darumb wurden die heyden ſer betrubtvnd hieß in der richter da mit knutteln als ſerſchlahē dz er onmechtig ward. Darnach hießman ſidendigs waſſer dar bringē dz goß manauff den lieben heyligē ſant Felix. vnd meynten die heydē er ſolt da von ſterben. vn̄ da daswaſſer auff in kam da ward er als krefftig davon dz er froͤlichen auffſtuͦnd vn̄ ſprach. michhat das waſſer als wol gelabet als ob es kuelwer. vn̄ da dy menſchen das zeychen ſahen. dalieſſen ſie ſich tauffē in dē namē vnſers herrēIeſu criſti. Da der richter dz hort da ward erzornig vn̄ ſprach zu ſant Felix. du muſt ye ſterben vnd magſt dich nit lenger mit deinen falſchen liſten gefriſten vn̄ hieß im dz haubt abſchlahen. Da fur ſein ſel zu den ewigē freudēDa lieff ein ander man auch dar vnd ſprach.ich bin auch ein criſten des hab ich mich lang

verholen vn̄ ſprach ich wil an meinē herrē Ieſu criſto ymmer ſteet ſein. vnd wil ewer abgoͤtter nit anbeten. wan̄ es ſeind boͤß geyſt. Abermein herr Ieſus criſtus d̓ iſt allein gott durchden wil ich gemartert werden. Da wurden dieheyden zornig vn̄ hieſſen im auch ſein haubtabſchlahen das thet man. da für ſein ſel zu dēewigen freudē. Da er nun getoͤt ward. da weſten die criſten nit wie er hieß. vnnd hieſſen inAdauctū. das iſt als vil geſprochen zu teutſchals ein merer. wan̄ er mert chriſten gelaubendurch ſeinē tod. Darnach da kamen die criſtēin der nacht. vnd begruben die heyligen in diegrubē da d̓ barm außgefallen wz. dz thet dēheyden gar zoren vnd giengen zu der gruben.vn̄ woltē die heyligē herwid̓ außgraben. Dawurdē ſy all behafft. alſo beleybē die heyligēda. Nun helffen vns die heyligē Felix vn̄ adauctus vmb gott erwerben vnſers lebens eingutz end vn̄ nach dyſem lebē dz ewig Amen.Von ſant Verena

Ie lieb fraw ſant verena die was edel. vnd wz ſant mauricius geſippe. vnd het in gar lieb. vn̄ewas ein criſtin. vnd da d̓ keyſer Maximianusſant Wauriciū mit im zu teutſchen landē furtda ward dy liebē frawē ſant Verenā nach imgar ſer belangē. vn̄ ſy fur ſant Mauricio nachvn̄ da ſy zu Meyland kam da hoͤrt ſie dz manvil criſten da gefangē het. vn̄ het groſſes mitleyden mit in. vn̄ troͤſtet ſie vnd furſahe ſie miteſſen vn̄ mit trincken. dz ließ ſie durch nyematvnd ſucht die ſtat alle tag da mā die criſtē erſchlagen hett. Da ſaget man ir ſchier dz man

ſant Wauritzen mit einer gar groſſen ſchareerſchlagen het vmb criſten gelauben. Da claget ſy ſer. vnd wolt mt lenger da ſein. vnd furvber die alben. vnd kam zu dem waſſer Aram.da fand ſie einen man der was von ſant Mauritzen geflohen d̓ ſaget ir die rechten mer wieman ſant Mauriciu ertoͤt het. da wolt ſant verena nit furbas faren vn̄ ſetzet ſich mit leyd inein clauſen. da waren drey gut toͤchter inn dieaſſen nt anders dan̄ kraut vn̄ erbeyß vn̄ brotdz erwuͤrcktē ſie mit irē henden. Nun ſaß einzwerg nahent dabey dz verkauffet dē Cleuſnerin ire werck vnd kauffet in dan̄ ſpeyß vmb