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Legenda aurea, deutsch
Seite
CXXXIIIIr
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Bartholmes

.CXXLIIII.

vnd lieſſen nit von dē geſchrey biß ſy auff ſeingrab kamen. da ſprachen ſy all. wir haben vbelgethan an dem reynen man̄. wann er iſt gottesdiener. da das dy menſchen ſahen. da wurdē ſybekert vnd lieſſen ſich tauffen dy pfaffen dyeſant Bartholomeus geweyhet het. vnnd alſoward das land zu criſtem gelauben bekert. dagebott d̓ kunig Polemius den zweyen reychēbey got vnd bey ſeinen hulden dz ſy zuſammēkemen vnd ſtercket ſye an got. vnd er ward dercriſten biſchoff. vn̄ weyſet ſy zu got mit ſeynerguten ler. vnd lebet dreyſſig iar nach ſant bartholomes vnd ſtarb da ſeligklichē. da fur ſeinſel zu den ewigen freuden. Iu den zeyten da keyſer Friderich regiretdo gebot er das man die ſtat Beneuentu zerſtoͤret vnd wuſt leget. vnd das man all kirchenin der ſtat abbreche. vnd er meynt er wolt dyeſtat anderßwo hin ſetzen. Da was des ſelbenmals ein guter man der ſah etlich heyligen inſchneweyſſen kleydern vnd glantzten als dyeſunne. vnd redten gar ernſtlich miteinand̓. Dadas der gut man ſah da wundert in gar außdermaſſen ſere was das were vn̄ hett gern gewiſt wer ſy weren geweſen. vnd fraget ſye werſy doch weren. Da ſprach einer vnder in dz iſtſant Bartholomeus der heylig zwelffpot. vn̄dy andern lieben heyligen den man ir kirchenzerbrochen hat in der ſtat. vnd haben geurteylet das er der peyn wirdig ſey d̓ ſy auß irr wonung vertribē hab vnd ſeind yetzund vbereynkummen. vnd haben das vrteyl geben das derReyſer on alles verziehen fur gottes gerichtkummen ſol. vnd ſol es alles mit einander verantwurten. vn̄ vber ein kleyne weil darnach daverſchyed der keyſer gar iemerlichē. da behuͤtvns got vor. Da man zalt von Criſti geburt dreuhundert vnd einßvnddreyſſig iare. da vmblegtendie heyden Saraten das land vnd Siciliā. vn̄zerſtoͤrten auch die inſeln Lppartica vn̄ legtēſie wuͤſt darinnē der heylige leychna ſant bartholome ruet. Wan̄ man het in von d̓ ſtat Iudea dar gefuret. Da tet der zwelffpot groſſezeychen darumb eret in das volck mit vleyß.das thet den heyden gar zoren. vnnd brachenſant bartholomeus grab auff. vnd namen ſeingebeyn herauß vnd ſtreuetē es vberal auff dyſtraſſen vnd namen ſein ein teyl vnd theten esin einen pleyen ſarch vnnd wurffen in inn das

meer. Da ſye nun den freuel gethan heten andem heyligen leychnam ſant bartholome. vndſy nun iren weg furen. da erſcheyn ſant Bartholomeus einem munich. vnnd ſprach. Steeauff vnd liß mein gebeyn zeſammē das iſt zerſtreuet. Da ſprach der Munich. warumb ſullēwir dein gebeyn zuſammē leſen oder warumbſollē wir im ere erbietē. nun leſſeſt du vns miteinander verderben vnd vertilgfen. vnnd thuſtvns keyn hilff noch genad. da ſprach ſant bartholomeus. es hat got dē volck lāg zeyt durchmeinen willen vberſehen. ſo ſeynd ir ſund alsgroß worden das ſye zu hymel auff ſchreyen.darumb mag ich in yetzund nicht gehelffen.ſy wolten ſich dann beſſern vn̄ die ſund laſſenDa ſprach der munich. wie ſol ich dein gebeynauß andern gebeynen erkennen. Da ſprach er.Welches gebeyn du ſihſt ſcheynē als ein feuer. die ſelben beyn heb auff dz ſeind meine gebeyn. das thet der Munich vnd fand ſy rechtals im ſant Bartholomeus geſagt het. vnd nadas gebeyn vnd furt es in die ſtat Beueuentum die iſt ein haubtſtat in Apulea. vnd meynen etlich lerer es ſey noch da ſo meynent etlich es ſey zu Rom.Eines mals da kam ein fraw zu ſeinē grabvnd bracht oͤl mit ir in einem legelein. vn̄ woltes in die ampeln gieſſen die vor ſant bartholomeus grab hieng vnd bran. vnnd da ſy das legelein auffthet vnd es zu der ampeln neyget.da wolt nichts herauß geen. Da greyff ſy miteinem finger hinein vnd wolt es herauß ſtreychē dēnoch wolt nye keyn tropff herauß geenda ſtund ein man dabey vnd ſah es vn̄ ſprach.Ich meyn das oͤl ſey dem lieben heyligē herren vnd zwelffpoten ſant Bartholome nit genem man ſol es in ein ander ampeln gieſſen.vnnd da man nun das oͤl in ein andre ampelngoß da gieng eo on alle hindernuß herauß. daſah die fraro gar wol das es dem lieben heyligen nit genem was von ir. vnd ſy gewon groſſe rew vmb ir ſund.Ein groſſer meyſter hett den lieben herrenſant bartholomen gar lieb vnd begieng ſeinentag alle iar erlichē vn̄ loblichē. d̓ ſelb predigeteins mals da erſcheyn im d̓ boͤß geyſt in einerjunckfrawen geſtalt. vnnd daer ſye nur anſahda viel er in einen boͤßen luſt gegen ir. Vnndſprach da zu ſeinen dienern ſye ſolten im dyeIunckfrawen zuͦ ſeynem tiſch laden das ſye