Von ſant
tag. damach da dy brieſter dem abgot vor dēkunig opfferten. da ſprach d̓ veind auß demabgot. Ir ſult mir nit mer opfferen das euchicht als wee geſchech als mir geſchehen iſt.wann mich habē die engel gottes ſer gebundēzehant wurffen ſy ſeyler an den abgot. vn̄ wolten in nyder zyehen vnd kunden ſein nicht zerbrechen. da gebot der heylig zwelffpot dē boͤſen veind das er den abgot zermiſchet. dz theter zuhant vnd fur da auß. Vnd da der Runigdie warheit bekant. da hieß er den abgot nyd̓brechē. Da dz ſant bartholome ſah. da ſpracher zu dem kunig. Seydt ich allē gewalt vber inhab ſo thut dye ſeyl alle ab im das theten ſie.Da ſprach er zu dem veind. wilt du nit dz ichdich in den abgrunt der helle ſenck ſo far außdē abgot vn̄ zerbrich i. da fur er auß dē abgotvn̄ zerbrach in. Da dz dy mēſchē ſahen vn̄ hoͤrten. da ſprachē ſy. Ieſus criſtus iſt d̓ war gottvon dem vns ſant bartholomeus geſaget hat.Darnach betet ſant Bartholomeus vnndſprach. Herr ich lob dich vnnd bit dich durchdein guͤte das du die menſchen zu dir bekereſtvn̄ erzeyg in dein guͤt das ſy mir gelauben dzdu der gewaltig got ſeyſt hymelreichs vn̄ erdtrichs. wann dem ere wert ewigklichē. da kamein ſchoͤner engel von hymel herab der leuchtet als die ſunne. vnd hett flugel als ein vogelvnd flog ein weil in dē tempel hin vnd here. vn̄macht creutz an der mauer vnd an den wendevnnd ſprach der engel zu den menſchen. als irreyn ſeyt worden. alſo wil got von euch habendas ir den tempel reyn macht von den boͤßengeyſten. damit verſchwandt der engel. da lobten dy menſchen got. vnd dancktē gott vn̄ ſantbartholome ſeiner genadē. Darnach ließ ſichder kunig vn̄ ſen fraw tauffen vnd ſeiner ſuͤnzwen vnd als ſein reich. vnd lebet das land ales da nach ſant bartholomeus lere vnd d̓ kuig legt ſein kron hin vnd volget im nach. Dzoͤrt der heyden biſchoff vnd kam zu dem kunig aſtrages der was des kuniges bruder derſich bekeret het. vn̄ ſprach zu im. dein brud̓ hatſich verkert vnd iſt ſant bartholomeus iungervorden. der iſt ein zaubrer. vnnd thuͦt vil wunders mit zaubrey vnd iſt ein verkerer vnſer ee.nd magſt du in nit da von bringen ſo zergeetuſer ee wann er hat vnſer abgoͤtter nyder gevorffen. Darnach ſandt der Runig nach ſantSartholomeo vnd ſprach zu im warumb haſt
du meinen bruder verkeret vnd haſt in̄ dē landketzerey gelert. vn̄ haſt den tempel zerſtoͤrt dzwil ich an dir rechen. Da ſprach er. ich hab innit verkert ich hab in bekert das er den warengot erkent vnd den weg gelert zu dem hymelreich. Da ſprachd̓ kunig. Ich ker mich an deinlernit. vnd als du meinen lieben bruder vō ſeyne got haſt gebracht. alſo wil ich dich von deinem got bringen. Da ſprach der zwelffpot. dugelebſt nymmer das ich meines gottes verlaugen. vn̄ da er das geſprach. da viel des kunigsabgot nyder vnd ward zu aſchen. Da das derkunig erſah da zerzerret er ſein gewād vor zoren vnd hieß ſant Bartholomen mit knutteluſchlahen. das leyd er gedultigklichen vnd ließdennoch von ſeiner ler nit. Da der kunig hoͤrtdas er als ſtet an got was vnd dz er ſeiner lernit wolt laſſen da ward er gar ſer betrubt vndſprach. Ich furcht er verker mein volck auch.dauon ſo wil ich dz mā im ſein haut abſchynd.Da ſchant man im ſein haut ab das erbarmetdy leut gar ſer das ſy es nit geſehen mochten.vnd fluhe da von. vnd wie wee im geſchach ſoleret er dennoch den criſten gelauben. vn̄ thetvil zeychen vnd lieffen die behafften zu im dyerloͤſt er von dem boͤßen veind vnd macht dieſiechen geſundt. Da ſchryen die boͤßen geyſt.warūb martert ir in got richt in ſchier. da wurden vilmenſchen bekeret von dē zeychen zu criſtem gelauben. Das thet dem kunig zoren vn̄ſprach. ſeyd du von dißer marter nit tod biſt.ſo wil ich dich noch mer martern. vn̄ hieß bechauff in gieſſen vnd wallendes bley. Da ſprachſant Bartholomeus zu dē kunig. mein marterbringt dir den ewigen tod vn̄ mir das ewig leben. Haſt du aber rer vber dein ſuͤnd ſo keretgott lein guͤt zu dir. vnnd vergibt dir all deinſund. wie wol du mir mein haut haſt abgeſchūden dauon ker dich zu got. Das thet dem kunig zoren vnd ſprach. er leſt ſeiner ler nit darumb ſchlacht im ſein haubt ab. Da enthaubtman in. da fur ſein ſel zu den ewigen freuden.Da kam Polemius mit tauſent mannen. vnndnamen ſeinen heyligen leychnam vnnd furt invon dannen. Da machte im die menſchē dy erbekert het ein ſchoͤne kirchen vn̄ legten in miteren darein vnd clagten in gar ſer. vnd an demdreyſſigſten tag darnach ward d̓ kunig aſtrages vn̄ all ſein ritterſchafft behafft. vn̄ ſchryendie boͤßen geyſt auß in. O wee bart