Von ſant
rer ſant Bemnhart. Mein lieber herr Iheſuscriſtus der da war got vnd war menſch iſt. ſoldich auß dyſer frawen treyben der aller dinggewaltig iſt vnd ſprach ſein gebet mit groſſerandacht zu gott dem almechtigen. Da ſprachder boͤßgeyſt auß der frawen. Ich wolt geruaußfaren wolt es der groß herr. Da ſprach d̓lieb heylig herr ſant bernhart. haſt du in geſehen. da ſprach der boͤß geyſt auß der frawen.Ich ſah in ee das der groß vall mit Lucif erogeſchach. Da ſprach der liebe herr ſant bernhart. wereſt du icht geren wider bey vnſerm lieben herren. Da ſprach der boͤß geyſt auß derfrawen. O wee das mag nit geſein es iſt zeſpatt. da ſprach d̓ lieb herr ſant beruhart aberlein gebet zu got. da fur der boͤß geyſt auß. vn̄da der lieb herr ſant bernhart hinfur da furder boͤß geyſt wider in die frawen. das wz ireman̄ gar leyd. vnd kam aber zuͦ dem liebē herren ſant bernhart vnnd ſprach. O wee lieberherre hilff meiner frawē dy iſt wider behafftwordē. Da ließ im der lieb herr ſant bernhartein brieff ſchreybē. Ou boͤßer geyſt ich gebeutdir in dem namen vnſers herren Ieſu criſti dzdu von der frawen fareſt vnd ir teyn leyd merthuſt vnd hieß ir den brieff an dē halß hencken vnd hinfur thet ir der veind kein leyd mer.¶ Eins mals da reyt der heylig ſant bernhartauff einem roß mit etzlichen ſeiner bruͤder furetzlich bawren dy auff dem feld arbeyten. dabeclagt er ſich ſeins vnſtetten gemuͤts das dzhertz ymmer anders gedecht ſo er betet. daserhort der bawern einer vn̄ verſchmecht darin̄den heyligen ſant bernhart. vn̄ ſprach. So derals heylig iſt geſchaͤtzt vnd kan nicht gebeten.on einf ell d̓ gedancken. dz doch ich wolt thun.vnd bin nit heylig geacht. Das erkant d̓ heylig ſant bernhart. vn̄ wolt dē hoffertige leyenſein freuel gemuͤt hinnemen vnd ſprach. Geeein wenig von vns vnnd vahe an mit gantzemvleyß zebeten ein pater noſter vnd thuſt du dzon gedancken ſo wil ich dir mein roß geben dzich reyt. du muſt mir aber geloben dy warheitzeſagē. wes du gedacht haſt vnder dē gebet.da was der bauer fro vnnd vermeynt das roßzegewinnen. vnd fieng an zebetē. vn̄ ee er denpater noſter halbē außgeſprach. da viel im eingedanck ein ob er im den ſatel dar zu wurd geben. da der bauer dz merckt. dalieff er ſchnellwiderhinderſch end ſaget ſant benmhart wie
im ein ſolcher gedanck vō dem ſatel wer eingēuallen. vnd ward do alſo gebeſſert vnd die andern die es horten.¶ Iu einem mal da kam er in ein lannd da wzdes landes herre wider die criſten. vnd thet invil zu leyde. da bat man in offt dz er die criſtenmit frid ließ. vn̄ bat in der lieb herr ſant bernhart auch darumb. da wolt er ſein nit thun. daſprach darnach ſant bernhart meſß. Da nunder herr mit andern boͤßen menſchen auß derkirchen gieng vn̄ da er an ſeiner meſß nach dēagnus dei kam. da nam er vnſers herren leychnam vnd trug in fur die kirchen zu dem herrēmit einem ernſtlichen antlitz vnd brunnen imſein augen vnd ſprach hertigklich zu dē furſtēwir haben dich offt gebeten das du vns mitfrid laſſeſt. nun bring ich dir dē gottes fun d̓ein herr vnd ein got iſt der criſten gegen demdu vichteſt. Nun ſih das iſt ir herr wilt du imwiderſtan das thu yetzund er iſt dir zu einemkampff bereyt. Da gewan der herr groß angſtvnd forcht vnd verloß alle ſeine krafft. vn̄ vielfu̇r ſant bernhart. vnd fodert buß von im vmbſeu ſunde. Da ſtieß er in mit ſeinem fuß vnndſprach. ſteeauff vn̄ laß dir da gottes vrteyl ſagen. Der furſt bidmet vor forchtē dz er kaumgeſtund. vnd ſprach. Ich wil alles dz thun dzdu wilt. vnnd er hielt volle buß. Da ward ſantberuhart ſein freundt.¶ Eynes mals da ſtarb ein heyliger bifchoffder hieß Malachias der fur zu gott. Da ſangim ſant bernhart ſelmeſß. vnd vnder der meſßbeweyſet im got der herr das der biſchoff einheylig was vnd bey got was. da ſang er im eincolleet als einē heyligē. da ſprach einer zu im.ſing die rechten collect von ſelen. da ſprach er.ich hab recht geſungen. wann er iſt ein heyligvor gott.¶ Darnach ward ſant Bernhart ſiech vnndwolt ſterben vnd ſendet nach allen ſeinen bruͤdern vnd er leret ſy drey ding vnnd ſprach. diehab ich behalten. Dz erſt. ir ſolt euch vor ergerung huten. Das ander. dz ir einē andern baßgelaubt dan̄ euch ſelber wz man euch vnderweyſt. Dz dritt. betrubt man euch dz leydt mitgedule durch got. vn̄ habt da goͤtliche lieb vn̄demut. dyſes iſt mein ſelgered. vnnd ſtarb darnach vnd fur ſein ſel zu den ewigen freudē. daer ſein geyſt auffgab da was er dreyvndſech-