Von ſant
in allen. fur den bat er das man in leben ließ.vnd ſprach. Sun ich weyß wol dz du noch einguter criſten wirſt wie ſpat das geſchicht. dasgeſchach darnach vber zweintzig iar da wardder ketzer einliecht der heyligen chriſtenheit.vnd ſtarb in einem guten lebē. vnd fur ſein ſelzu den ewigen freuden.¶ Iu florentz da was ein pfarrer der wz denpredigern gar veindt vnd macht das in anderleut auch veind wurden. Nun was ein ſchweſter die hieß benedicta dy wz den bruͤdern garholdt vnd lobet ſye offt. das thet dez pfarrerzorn auff ſy. vnd eins tags thet er in ein großleyden. da kam dye fraw zuhand zu ſant Dominico vnd claget im vnd ſeinen bruͤdern vndſprach. Mir iſt leyd das euch der Pfarrer alsvil leydes thut. Da ſprach er gehabt euch wolfraw der Pfarrer wirt ſchier ein geyſtlicherman das geſchah kuͤrtzlich darnach dz er einguter prediger ward.¶ Ein Techant von franckreich kam in dyeſtat Mutina. da vand er ſant Dominicū vnndſah das er beychthoͤret vnd prediget. vnd daser den ſuͤndern gar troͤſtlich wz da gedacht erim. Ich hab lang in vnkeuſch vnd in ſunde gelebt. ich wil beſehen ob er mir von meinen ſunden muͤg gehelffen. Vnd claget im ſein großſund. Da ſprach er. Lieber ſun du ſolt an gottes barmhertzigkeit nit verzagen. vn̄ ruff gottan. vnd vleyß dich tugent. vnd vb dich an gutēwercken. vnnd laß dein ſund ſo wil ich got furdich bitten. Darnach ſchier da kam d̓ techantwider zu im vnd ſprach. mein hertz iſt reyn vn̄keuſch worden. vnd es beruͤret in nymmermermit der hilff gottes vnd ſant Sominico.¶ Eins mals da ſandt der babſt auerius denprior zu teutſchē lande vō dē kloſter caſſamarider was ein guter man. vnd da er kam zu Bononia da hoͤret er das ſant dominicus da wasda gieng er zu im vnnd ſahe in gern vmb ſeingroſſe heyligkeit. da empfiēg er in gutlich. dafragt in der prior von dem ewigen leben. vndredten mit einander von der anſchawung gottes vnd von den ewigen freudē. Iſlun wz einpfaff in der ſtat der hieß meyſter Gonrat derwas gar wolgelert. dauon wunſchten die prediger offt das er ein prediger wer. Mun redtder prior vnd ſant dominicus miteinander anvnſer liebē frawen abent der verkundung. daſprach ſonjt doinicus zu dem prior. Ich ſag
dir in heymligkeit. wz ich got ye betē hab. dashat er mich geweret vil baß dan̄ ich in gebitten kund. das ſolt du nit ſagen dy weil ich lebDa ſprach d̓ prior zu im. Eya lieber vater ruͤffgot an dz er ein prediger werd. da ſprach ſantdominicus. Ich getraw gott wol es geſchech.vnnd ſprach ſein gebet zu got. Vnnd an demandern tag zu preym zeyt da kā meyſter Cōratfur ſant Sominicum vnnd fur dy bruder alle.vnd bat vmb den ordē vn̄ ſprach. Ich gib leybvnd gut auff. da kam er in den orden. vn̄ wardder criſtenheit ey newes liecht an im.¶ Iu einen zeyten fraget ein ſchuͦler ſant dominicu waran er gelernet het das ſein red alsgut vnnd als ſuͤß wer. Da ſprach er. Ich habmich allermeyſt geuͤbet an dem buch der waren liebe.¶ Der lieb herr ſant dominicus begert offtdas er durch got gemartert wuͤrd. vnnd da diezeyt kam das in got von dyſer welt wolt nemēda ward er gar ſiech vnd clagtē in die leut garſer vnd ſunderlichen ſein bruder dy clagtē vn̄weynten das ſy irn tugentlichen vater vn̄ guten vorweſer verlyren ſolten. da ſprach er. euchſol nit leyd ſein ich hoff ich ſoll dem orden vorgot nutzer ſein dan̄ hie. Dan̄ wen̄ ir mich anruffet ſo wil ich euch zu hilff kummen. vnd beuilhe euch das ir demutig ſeyt vn̄ willigklichēarm durch got als ich gethan hab. Vnd vbeteuch an d̓ liebe gottes. damit verſchied er. dafur ſein ſel zu den ewigen freuden. Das wasfunff iar nach dem als d̓ ordē beſtetigt wardda man zalt von criſti geburt. M. ccxxi. iar. daruet er in got dem herrē. da beſtat man in erlichen in der ſtat Bononia. dabey was ein biſchoff vnd vil guter menſchen.Da er ſtarb zu d̓ ſelben zeyt vnnd ſtund daſaß der prior zu brixſen bey dem glocken ſeylvnd entſchlieff. da ſah er dz ſih d̓ hymel ſchonentſchloß vn̄ dz ſich zwu leytern herab lieſſenvnd hoͤrt ein eugliſch gedoͤn. vn̄ ſah engel an d̓leytern auff vnd nyder faren. vnd ſah das vnſer herr die einen leytern oben in ſeiner handhielt. Vnd die andern leytern het vnſer liebefraw in irr hand. vnd ſah zwiſchē den zweyenleytern ein liechten ſtuͦl ſteen. vnd ſah ein brud̓darauff ſitzen dē warē ſeine augen vermachtals man den predigern tuͦt wen̄ ſy ſterben. vndſah das vnſer herr vnd vnſer liebe fraw vnd d̓bruder der in dem ſtuͦl ſaß in den hypel auff