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Legenda aurea, deutsch
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Von ſant

zerſpalten kirch wer die heylig criſtenheit. diean irrikeit an manigen ſeytten zerkloben was.Vnd Dominicus ſolt die criſtenheit weyſenvnd lernen mit ſeinē orden vnd veſtnen. darūbſprach er zu im das er ein regel erwelt die bewert wer vnd keme. Da fur dominicus widerheym zuͦ Doloß zu ſeinen bruͦdern der warenſechzehen den leget er dy ſach fur vnd rufftēden heyligen geyſt an vn̄ erwelten ſant Auguſtinus regel vnd vermeynten prediger zu ſein.als er ein lerer iſt geweſen der heyligen criſtēheyt. vn̄ namen etlich gut gewonheit zu der regel dy der orden noch hat. vnd vereynten ſichdas ſy weder eygen noch lehen nemen woltenvnnd arm bilgrim ſein in dyſer welt. Darumbdas der gottes ſun ſelber auff erdtrich wz kumen vnd verkundet auch dz hymelreich in williger armut. Da nun dy regel in dem heyligengeyſt erwelet was da fur ſant dominicus wid̓gen Rom. in der zeyt da ſtarb der babſt. da beleyb er zu Rom biß ein ander babſt ward. Eins nachtes do ſant dominicus fur dyeſunder bat an ſeiner andacht. da ſah er vnſernherren Ieſum chriſtum zornigklichen hoch inden lufften ſteen. vnd ſah auch drey ſcharpffeſper dy hetten ſich zu ſchieſſen erboten rechtals ob ſie alle dyſe welt vmb ir ſund woltē verderben vnd ſahe auch dz vnſer liebe fraw furiren ſun knyet vnd bat in das er ſich mit an denſundern reche vnd ſeinē zorn abließ. da ſprachvnſer lieber herr. Muter wie mag dz mein gerechtigkeit vertragen das die welt von tag zutag ye lenger ye boͤßer wirt. Da ſprach vnſerliebe fraw. Mynnigklicher ſun ich man dichdas ich dein muter bin vnnd du mein liebſterſun. dauon hab barmhertzigkeit vber die chriſtenheit. darnach ſprach ſy aber. Sun ich habeinen trewen caplan das iſt dominicus dē empfilch dein potſchafft vnnd Franciſco ſeinemgeſellen das ſy den menſchen ſagen dz ſy ſichvon iren ſunden bekeren vnnd dich eren. Daſprach vnſer herr muter dye gefallen mir wol.vn̄ ich wil ſy in alle land ſendē das ſy dy weltleren das ſy rew vber ir ſund haben ſo wil ichmeinen zorn laſſen varen. vnd wil dy ſunder inbarmhertzigkeit friſten Da nam dy andachtein end. des morgens kam ſant Franciſcus vogeſchicht zu ſant dominico. da ſaget er im wzer des nachtes geſehen het in ſeiner andacht.vnd ſprach zu im. Lieber bruder di ſolt mein

geſell ſein got zu dienen vnd gelobten gefelhafft zuſammen in gantzen treuen in got. In der friſt da ward Honorius babſt derbeſtettigt ſant Dominico ſein orden. das wasnach Criſti geburt tauſent zweyhundert vndſechzehē iar. Sāt dominicus lag an einer heyligen nacht vn̄ bat vmb den orde. da erſcheynim ſant Peter vnd ſant Pauls vnd gaben imeinen ſtab vnd ein buch vnnd ſprachen zu im.Steeauff vnd gee auß in alle land. vn̄ predig.darzu hat dich got erwelt vnd dein bruͤd̓. darnach ſandt er ſeiner ſuͤn ye zwen vnd zwen dzſy beycht ſoltē hoͤren vn̄ vberal predigē ſoltē. In der zeyt do wz ſant dominicus zuͦ rom.vnd prediget. da wz ein reicher edler dechantder hieß meyſter Reynalt. vn̄ was d̓ geſchrifftein meyſter. d̓ gedacht im er wolt ſich vō weltlichen wolluͤſten vnd eren keren vnd wolt ſicheins lebens annemen da von dy criſtenheit getroͤſt wuͤrd vnd wolt wider dy ketzer ſein. Dahoͤret der meyſter von dem neuͤen orde vn̄ kaurzu ſant dominico vnd ſaget im ſein meynung.vnd nam rat von im wie er thun ſolt. da ſprachſant dominicus. Wilt du gott geren dienen ſokum̄ in meinen orden. da ſprach der meyſter dzwil ich gern thun. vnd ward ein prediger. vndward darnach ſchier gar ſiech vnnd mocht imkeyn artzt gehelffen. Da das ſant dominicushoͤrt da was im gar leyd vn̄ ſprach ſein gebetzu got vnd bat vnſer liebe frawen das ſye irenſun bet das er dē meyſter lenger friſtet durchhilff vn̄ nuͦtz ſeiner criſtenheit. die weil er ſeingebet ſprach da kā vnſer liebe fraro mit zweyen iunckfrawen fur den ſiechen man. der wasals ſiech dz man wolt wenen er wolt als baldſterben vnnd da er ſy ſahe da erſchrack er ſer.wan ſy was liechter den̄ der ſunnen ſcheyn. daſprach vnſer liebe fraw. Reynalt bit mich wzdu wilt das gib ich dir. Da betrachtet er ſichwas er ſie biten wolt. Da ſprach d̓ iunckfrawēeyne. du ſolt nichts biten. wan̄ wz ſie dir genaden thuͦt das laß gut ſein. Da nam vnſer liebefraw ein ſalben vn̄ vieng an des ſiechē haubtan vnd ſalbet in mit irer hand ſeine augen vndſeine oren vnd alle ſeine gelyder. vn̄ ſprach diewort darzu dy der brieſter ſpricht wann er dieſiechen oͤlet vn̄ ſprach zu im. dein fuͤß vn̄ deinlend ſullē gegurt ſein mit d̓ guͤrtel d̓ keuſcheytvnd dein fuͤß ſalb ich dir zu dem heylige gotzwort. vn̄ gab im des ord