Indelcntu
Ant Appolonia wzein eynige tochter de keyſers Euſebij. vn ir muter hieß Latima die waren purtig von Alexandria. vnd waren vngelaubig heydē. Da ward ſant Appolonia einerfrawen gegeben das ſie das kind ſolt zyehendie was auch von wirdigē geſchlecht vn̄ nochedleflan dē gelaubē vn̄ an dē ſytē. Dy freunddeſer iunckfrawen warē von dē geſchlecht dyda hyeſſen penellampen. vn̄ was ein rechte criſtin. vnd was zemal ſchoͤn. dauon ward ir gemachet ein haherturn in̄ dē ſie ſolt wonen. vn̄zwelff zunckfrawen dy ir muſten dienē. vn̄ doſy kam zu ſechß iaren do ward ir gegeben einwirdiger weyſer altherr dz er d̓ iunckfrawenhuͤten ſolt d̓ hieß Embilianus. Ir rater het irauch laſſen machē ein guldin tiſch vnd darzuein guldin ſtuͦl vnd alles dz ſy nutzet was alles gemacht von rotē gold. Sy het drey leyblich bruͦder. aber der iungſt het ſy vbermaßenlieb vnd alles dz er kluges het od̓ koſpers dzgab er ir begirlichen das gab ſy als heymlichden armē. do mercket ir brud̓ dz ſy nichtz zierlichs trug weder feyertag noch wercktag alshnder iunckfrawen. dauon ſtrafft er ſy das ſydurch ſeine willen die kleynet nicht trug dy erir gegeben het. do ſprach Appolonia. ich habes alles gar ſicher behaltē do ich es dan̄ willnuͤtzen ſo es mir nuͦtzlich iſt. Der brud̓ forchtſie het es vertoͤrt. vn̄ dauon wolt er es nuͦr ſehen. Do ſprach Appolonia. Wiß mein lieberbruder dz ich dir mein heymligkeyt gern wilſagen wilt du mir volgen vn̄ gelaubē. ſo wirtdir nachuolgē ewiger lon vn̄ ewiges lebē hyevt Ich laß dich wiſſen dz ich mir hab
genimē einē gemahel d̓iſt d̓ edeſſt d̓ war gottes ſun vnd iſt auch warer mēſch. gelaubſt duan in ſo wirt dir ein kron des reychs on ende.wan er iſt ein kunig vber alle kunig. vn̄ ei herraller herren durch den hab ich geben armenleuten alles das du mir geben haſt. d̓ iſt meingot vnd keyn andern got hab ich. wan̄ er gibtes hundertfeltiglich wz man durch ſeinē willen gibt. den hab ich lieb vnd zu eine geſponſen wan er iſt ein got der reyne iunckfrawen.vnd ein ere vn̄ ein leben aller d̓ die an in gelauben. on in iſt kein ewigs lebē vn̄ kein warheyt.vnd alle ding ſeind nur ein irrſal. vn̄ alle dingſeind vinſter. vn̄ er iſt nur allein dz war liecht.Von der red ward der brud̓ zemal zornig vn̄kam zu ſeinē bruͤdern vn̄ klagt in mit leyd wievnguͦtlich ſy ſein gab vertan hett. vnd das ſiewer in d̓ irrſale der criſten. Da kam zuhand d̓elter brud̓ zu ir vnd ſtrafft ſie veſtiglichē. Daſprach Appolonia. Es ſteet geſchribē. Ir ſolteuch ſamlen eine ſchatz in̄ dē hymel da in diemilben noch die ſchaben nicht zerpeyſſen mugen noch die dieb nit außgraben noch ſtelenvnd dauon hab ich es armen leutē gebē. wan̄ich beger dz ich behaltē muͤg die gebot meinsherrē Ieſu criſti. Aber wee euch die ir do ſamlet ſilber vn̄ gold vn̄ damit fulent eure heußer vnd auch mit irdiſchē gemele darauff legtir ewer ſchetz vnd fart dan̄ nackent vnd ploßvon der welt. Ou ſolt auch nicht ſprechen dasich verirret ſey. wann ich bin erleucht wmit derwarheyt des goͤtlichen liechts. Aber du vnnddein geſind ſeind behafft mit d̓ ir ſal des boͤſen geyſtes die ir eret vnd anbetet fur goͤtterdarumb werdet ir geworffen in̄ dy hellſchen