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Legenda aurea, deutsch
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CCLVIIIr
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CCLVIII

ne ertzney vor groyem ſchadē. alſo iſt es auch got kleyner gab dancket wirt groſſer gabvon im teylhafftig. ich hab von got groß gabempfangē. wan er hat mich nach imſelber gebildet. vnd hat mir ſin̄ vnd witz vnd krafft geben das ich gearbeyten mag. vn̄ hat mich geordnet zu ewigē ſeligkeyt. vn̄ hat mir auffgethan dy tuͤr des ewigen lebens. Da iungling dz hort das ſie als weyßlich redet. da gewan er als groſſe lieb zu ir vnd bat iren vaterdz eryms zu ee gebe. da ſprach er. du magſtmein tochter nit genemē. wan̄ du biſt edel vn̄reych ſo bin ich arm. Dennoch wolt er nit ablaſſen vnnd bat in aber vmb die tochter. Daſprach er. ich mag dir ſie nit geben. wan̄ ſie iſtmein eynige tochter ſo würdeſt du ſie in deynes vaters land furē. Da ſprach er. ſo beleybich hie bey euch. vnd wil mich bey euch in allēdingen geleychen. vn̄ legt ſein edels gewandhin. vn̄ leget ſeines ſchwehers gewand an. vn̄beleyb bey im. da gelobt er im dy tochter. vndda in ſchweher lang het verſucht vn̄ demutiglichē lebet. Da leget im dy iunckfrawēzu vnd gab im einē groſſen ſchatz. den hett erheymlich das was mer dan̄ ſeins gutz.Nun mercket Ioſaphat eben auff dy leredz ſie in angieng. vn̄ ſprach. Vater ſag an wyalt biſt du. vn̄ wo iſt dein wonung. wan ich wilmit dir vn̄ wil bey dir beleybē. Da ſprach barlaam. ich bin funff vndviertzig iar inn wuͤſtSennar geweſen. Da ſprach Ioſaphat. Sagmir die warheyt. mich beduncket du ſeyſt wolbey ſibentzig iaren. Da ſprach Barlaam. duhaſt mein alter vor erraten. aber die iar dy ichgot nit gedienet hab dy zel ich nit. wan̄ ich wzdy ſelben iar tod. da wolt er mit im in̄ dy wuͤſtſein gegangen das weret er im vn̄ ſprach. ichwurd vrſach dz mein brud̓ darum̄ wurddurchechtē. wan es dir aber hernach fuget ſokum zuͦ mir. vnd taufft in. vnd erleuchtet in in̄ criſtē gelaubē vn̄ hielt da meſß. vn̄ gab imvnſers herrē leychnā vnd gieng da wid in̄ diewuͤſt. Da nun kunig innen ward dz ſeinſun ein criſtē wz wordē. da wz im gar leyd vn̄was ſer betrubt. da troͤſten in ſein freund. vn̄ſprach einer zu im. ich weyß einē alten Eynſidel iſt barlaa gar geleych nach ſullē wirſendē vn̄ ſollen in bitten dz er des erſtē criſtēgelauben gar wol bewer/ on̄ ſich darnach laßvberwinde vn̄ alles dz vid̓ſprech dz er zu cri-

ſten gelauben geredt hab. damit bringen witdan̄ deinen ſun wid̓ zu vnſerm gelauben. vndſuchten den Eynſidel vn̄ brachten in zu kunig. vn̄ ſprachen zu Ioſaphat. wir habē deinēmeyſter barlaā gefange. dz wz im gar leyd vn̄weynet garſer. da thet im got kund dz er ſeinmeyſter Barlaā nit wz. Darnach ſprach ſeinvater zu im. Lieber ſun du haſt mich in meinēalter in groß hertzeleyd geſetzet. darum̄ dasdu deinen gelauben gelaſſen haſt. vnd gelaubeſt an Ieſum criſtū. da ſprach er. Lieber vater ich bin von vinſternuß zu dem liechtmen. vn̄ hab dy irſal gelaſſen. vn̄ beken̄ dy warheyt. dauon zurn nit. wan du kanſt mich nymmermer criſtē gelauben bringen. wan̄ rechtals vnmuglich dir iſt dz du hymel mit denhendē mugeſt berurē. vn̄ dz groß meer truckēmagſt gemachen als vnmuͤglichen iſt dir dasdu mich von criſtē gelaube mugeſt bringen. Darnach ſprach vater du thuſt vnmuͤglich wid̓ mich wan̄ ich hab mer treu vn̄ lieb zudir gehabt dan̄ ye keyn vater zu ſeinē kind. Esiſt wol war wordē dz mir zu deiner geburtſaget dz het ich gern mit vleyß furkummē. dzhat alles nit geholffen. vnd leſt du deinen gelaubē nit ſo ſolt du furbaß nynmer mein ſunheyſſen vnd veterlichs erbs betaubt ſein. Daſprach er. vater warum̄ biſt du betrubt. binich alles gutes teylhafftig wordē. des ſolt dudich billich frewen. wer geſah keinen vater yetraurig ſein wen̄ es ſun gluͤcklichen gieng.dauon heyß ich dich nit meinen vater. wan̄ dubiſt wid̓ mich. Da ward er zornig vn̄ gieng zuſeinē freund Arachi vnd ſaget im ſeines ſunsſtetigkeyt. da ryet man im er ſolt guͤtlichē mitim redē ob er in deſterbaß vberkūmen moͤcht.da gieng er des audern tags wid̓ zu ſeine ſunvn̄ halßet vn̄ kuſſet in vn̄ ſprach. Eya mei allerliebſter ſun. ere mein alter vnd volg mir. Nuweyſt du wol dz du dem vater gehorſam ſoltſein vn̄ wie ſuͤnd es iſt dz man in erzurnet. Daſprach Ioſaphat. Es iſt ein zeyt lieb vn̄ einzeyt gehorſam. vn̄ ein zeyt des frides vn̄ einzeyt des ſtreyttes. dauō mag mich wed̓ vaternoch muter darzu bringē dz ich meinē herrenIeſu criſto woͤll vngehorſam ſein. da wasvater gar leyd vn̄ ſprach. Ich hab deinē meyſter Barlaa gefangen der dich betrogen hatvnnd wil vnſer wolgelert meyſter zu im bringen das ſie mit in reden vnnd auch beweren