wolten. Da ſah ich Satueninū an der leyttetvberſich auff faren in den hymel. der ſah vusda an vnnd ſprach. furchtent den tracken nit.vnd fart ſicher herauff das ir mit mir in demhymel mugt ſein. da ſy das horten da dancktēſy got ſeiner genaden vnd bekantē wol das erſy zu d̓ matter berufft het. Darnach furt māſie fur den richter. der hieß ſy den abgoͤtternopffern das woltē ſie nit thun. Darnach hießder richter die man̄ von den frawen thun. vndſprach zu Felicitas alſo. Sag an haſt du einēman od̓ mit. Da ſprach ſie. Ich hab einen manaber ich verſchmech in. Da ſprach der richter.Du iunge fraw erbarm dich vber dichſelber.ond allermeyſt darum̄ dz du ein kind in deinēveb tregſt. Da ſprach ſie zu im. deiner falſchēhoͤtter wil ich nit anbeten vmb das mein kinddas ich trag lebentig beleyb vn̄ ob es mit mirwirt ſterben hie ſo lebt es doch ewigklich beygot. darum̄ thu mir wz du wilt. wan du magſtmich nymmer von meinē gelaubē bringen. vn̄darnach lieff ir vater vnd ir muter zuͦ vn̄ trugēem kind mit in das was ir. vnnd ſog dennoch.vnd ſie ſtund dy weyl vor dē richter. vn̄ ir mankam auch darzu. vnnd da ſie ir vater vor demrichter ſah ſten. da viel er fur ſy nyd̓ vn̄ ſprachzu ir. Mein allerliebſte tochter erbarme dichvber mich vnnd lebe mit vns. Des geleychenauch ir man gab ir das kind vnd bat ſie dz ſieſich doch vber das kind erbarmet vnd eret die
goͤtter auff das ſy moͤcht leben. Da warff ſiedas kind von ir vnnd ſprach. Geet von mir irveind gotes. wan̄ ich ken̄ ewer nicht. da d̓ richter ir ſtetigkeyt ſah da hieß er ſy vbel ſchlahēdas leyd ſie gern durch got. ¶ Darnach legtman ſie aber in̄ den kercker. da warē die andngar ſer vber ſie betrubt. wann ſy hett ein kindacht monat getragen in̄ irem leyb. vnd batengot mit groſſem vleyß vmb ſy. da ward ir weein̄ dē kercker zu dē kind. vnd gewan ein lebentigen ſun. da ſprach d̓ hutter einer. wy wilt duthun wen̄ du fur den richter kumbſt ſo dir yetzund als wee iſt. Da ſprach ſie. fur das heuttig leyden wirt mir dort die ewig freud. Desmorgens nam man ſy all auß dē kercker. vndband in die hend auff dye rucken vnd zoch ſienackent ab vnd furt ſie durch die gaſſen. vndließ da greuliche tyer auff ſie lauffen lewenvnd andre tyer die zerriſſen Satyrn̄ Perpetuā vnd Reuocatu vnd Felicitatē. vn̄ Saturnino ſchlug man ſein haubt ab. da furen ir ſelen zu den ewigen freuden. Das was nach criſti geburt zweyhundert vnd ſechßvndfunfftzig iar. das geſchach bey den zeyten des keyſers Balentini. Nun bitten wir die liebē heyligen das ſie vns vmb gott erwerben das wirauch kummen zu den ewigen freudē Amen.¶ Von ſant Barlaamvnd Ioſaphat den heyligen Eynſidelu.
Amaſcenus ſchreyyus in der hyſtori vō Barlaammit groſſem vleyß zuſamad gottes. vnnd ſagthat des kunigs ſun
zu criſtē gelaubē bracht hab vn auch dz landIndia vn̄ meret die criſtenheyt mit geyſtlichēleben mit muunichē vnd mit criſten. zu den ſelben zeyten was ein mechtiger kunig der hießAlenrd̓duchechter dy enſtē ger ſer vn̄ ſint.