Von ſant
chan het. da ſprang der vinger wider inn denbeſchloßnen ſarch das es dy menſchen ſahen.damit erzeyget got das im ſein ſund vergebēwaren durch der heyligen Iunckfrawen ſantRatherina willen. darumb ſellen wir ſie gernanruffen das ſy vns auch rers v̄ got ertoerbvmb vnſer ſund.¶ In dem Ertzbiſtumb zu Saltzburg da iſtein biſtumb dz heyſt Waſſide. da ſelbſt wolteins mals ein mechtiger graff vber meer zyehen zu dem heyligen grab. vnd zu der heyligēiunckfrawen ſant Ratherina. vn̄ do er nun zudem meer kam da kam er in̄ ein ſtat vnd in̄ einherberg zu einem wirt der was nit gar reych.vn̄ was doch ein wolgeerter man. der het eineynige tochter die was zemal ſchoͤn. vnd hießkatherina. vnd was fruī vnd erber. vnnd hetſant Ratherina ir reynigkeyt gelobt zuhaltendie weyl ſie lebet. vnnd da der Graff ſah dasdie iunckfraw als hubſch vnd als ſchoͤn was.da entzundet der boͤß geyſt ſein hertz gegē ir.der alle gutte werck neydet. vn̄ gewan ein boͤſe begyrd zu ir. vn̄ trachtet vaſt wy ſy im werden moͤcht. vnnd wie er zu ir koͤme vnnd bey irſchlieff. Nun wz in̄ dem ſelben hauß ein altsweyb. die vil dings zuwegen bringen kuͤnnen.zu der ſprach er. hilff mir dz des wirtes tochter bey mir ſchlaff darumb wil ich dir vil gutzgeben. vnnd wil den wirt reychen vnnd wil imgroß gut geben. Da das alt weyb dz hort. dagieng ſie zu dem wirt vnd zu der frawen. vndſagt in wie d̓ graff geredt het. Da ſprach diefraw zu dem wirt. Wir ſein erber leut vn̄ ſeindoch gar uottig. Wir ſollen im vnſer tochterheynnacht zulegen ſo macht er vns reych. vndthun das heymlich dz ſein nyemāt innē werd.vnd rufften der tochter vnd ſagten ir die ſachvnd baten ſie das ſye iren willen darzu gebenwolt vmb das das in von dem herren geholffen wurd zu irr notturfft. da antwurt dy tochter vater vnd muter vnd ſprach alſo. Ich thunſein mit nichte nit. wann ich hab der heyligenuunckfrawen ſant Ratherina mein reynigkeytgelobt die weyl ich leb vnd ward ſer weynen.Da het vater vnnd muter boͤß begyrd zu demzeytlichen gut gerouffnen. wan̄ der boͤß geyſthet in ir hertz verblendt inn der begird dy ſie
ſie gar ſer betrubt. vnd weynet gar iemerlichēvnd forcht ſi muͤſt den ſchatz der reynigkeytverlieren. Da der graff hort vnnd ſah das ſieals ſere betrubt was. da ſprach er zu ir. Liebeiunckfraw warum biſt du als ſer betrubet vijweyneſt als bitterlichen. Ich wolt wenen duſolteſt mir heynnacht gar vil groſſer freudenvnd troſt geben. vnnd gar guten mut machenſo weyneſt du als ſere vnd bekummerſt mich.Sag mir warumb du weyneſt. Da ſprach ſie.Ich weyn darumb das vater vnnd muter alsvntreulich an mir gethan haben. wan ich habmein reynigkeyt vnd mein dienſt ſant Ratherina gelobt die weyl ich leb. Da ſprach er. Iſtdem alſo ſo gehab dich wol vn̄ hab aller ſorgkeyne. dir ſol keyn leyd vō mir geſchehen ſo duder lieben iunckfrawen ſant Ratherina deynreynigkeyt haſt verlobt vnnd verſprochen dieauch mein beſundre patron iſt. dz ſolt du halten. Darumb ſo ſag mir warzu dich dein muttregt darmit du ir dienen wilt. darzu wil ichdir helffen mit leyb vnd mit gut. der red wardſie gar fro vnnd ſprach. Es iſt nicht verr vonhinnen ein frawencloſter das iſt geſtifft in d̓ere der heyligen iunckfrawen ſant Ratherinadarinn wolt ich gern ſein biß an meinen todtvnd ir dienē. Da ſprach der herr. Liebe tochter vmb der lieben iunckfrawen ſant katherina willen die mir beſunder lieb iſt wil ich dirmit meinem gut inn das cloſter helffen. vnnddes morgens fruͤ da gieng der herr in̄ das cloſter vnd bat ir vmb den orden. vnd man geſeguet ſie ein. da gab er den frawē vil gutz darzu das ſie ir ein pfrundt verlihen. vnd beualhſie got dem almechtigen vn̄ der heyligē iunckfrawen ſant katherina. vnd gab vater vn̄ muter auch vil gutz. das ſie ir narung deſter baßmochten gehaben vnd zoch vber meer. Vnndda er vnd ſein diener glucklich vber kamē. dagedacht er offt an ſein tochter der er inn dascloſter het geholffen. Aber darnach da kameines nachtes ein vergiffter wurm vnnd verunreynet im ſein beyn vnd ſtach in darein dasim gar wee geſchach. wann es ſein gar ſchedlich wurm inn dem ſelben lannd. da muſt er dabeleyben vnd muſt ſich ertzneyen. Da ſprachen die.ter muͤſtye ſterben oder man muͤſtabhawē. Da ward erſer betrubet