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Legenda aurea, deutsch
Seite
CCXXXIXv
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Von ſant

dan̄ einer frūmen frawen wol gepurt zethun.vnd dorſt es irem man nit ſagen. vnd gedachtir. moͤcht ich meinē ſchwager entweychen bißim die vngeordnet lieb vergieng. vnd ertrachtet ir ein luͤgen vnd ſprach zu irem mann. Leber herr ich bin betrubet. Wann mir hatt getraumbt es ſprech einer zu mir. du ſolt die ſtatbald rawomen mit deinen zweyen kinden Fauſtinus vnd fauſtus. vnd far als lang in fremde land biß dz ich dich herwid̓ heyß kummen.vnd thuſt du das nit ſo muſt du von deine ſuͤnen ſterben. dauon bit ich dich lieber herre dzdu mir erlaubeſt das ich far. des erſchrack d̓herr gar ſer vn̄ hieß ſy vber meer faren in̄ dieſtat Athenis vnd gewan ein ſchyff vn̄ gut geleyt. Da fur die fraw mit zweyen ſuͤnē hin. vn̄den dritten ſun Clemēs den ließ ſie bey demvater. der was funff iar alt. da was die frawfro das ſy von irē ſchwager was kumme. vndda ſy auff dē waſſer ſchyfftē. da kam ein groſſer ſturmwindt d̓ ſtieß das ſchyff als ſere dzes von einander brach. dz d̓ leut vil ertrunckenvnd die fraw genaß mit der hilff gottes. wan̄das waſſer trug ſie embor. Da hett die frawgroß leyd vmb ire kind. Vnnd ſchlug ir beydhend an einē ſteyn vor groſſer betrubnuß. Datroͤſten ſie die menſchē dy da ware. da ſprachein iunge fraw zu ir. gehab dich iol wan̄ wirmuſſen hie vil leyden durch die ewigē freud.Ich het einen man der het mich gar lieb vndich in auch der ertranck mir in dē meer. da geſchach mir als leyd dz ich nymmermer keynenwil nemē vn̄ wil mich mit arbeyt erneren. Darnach fuͤrt dye ung fraw Maadianam mitit

heym. vnd arbeyten beyd mit iren hendē vmbir leybßnarūg. aber macidiana het ir hēd zerſchlagē dz ſy ir erlamtē. doch halff ir dy iungfraw mit ir hin. darnach gewan die witwe eungroſſe ſucht das ſy auß dē bett nit mocht vndmocht auch nit arbeytē. da gieng Macidianavon hauß zu hauß vnd bettelt in dz brot. Daſie nun ein gantzes iar außen wz geweſen. daſendet ir man Fauſtimanus gar vil botē außdas ſie beſehen wie es ir gieng vnd den kindēder boten ſagt keyner nichts herwid̓. da ſandeer ander boten auß die waren lang auß. da nudie boten heym kamen. da ſprachē ſy. es weyſnyemant von ewer frawen noch von ewrē kinden nichts zeſagen. das was im gar leyd. vndgedacht im. ich wil mein frawē vn̄ meine kindſelber ſuchen vnd beualch ſeinen ſun Elemēsvnd alles ſein gut ſeinē freunden. vnd bat ſiegar fleyſſigklichen das ſie in dz lieſſen beuolhen ſein vnd fur als bald auß vn̄ wolt ſie ſuchen vnd als bald er auff dz mere kam. da wardgar ein groß vngeſtuͤne in dē mere vn̄ ſchlugin d̓ wind als verr das er nit herwider kam. Nun wz ſant Clemēs wol zweyntzig iaralt worden dz er nie nichts hoͤrt von ſeine vater noch von ſeiner muter noch von ſeinē bruͦdern. vn̄ wz dennoch em heyde. vnd lernet dieheydniſchen bucher als gar wol dz man in einen meyſter hieß in̄ d̓ heyduſchen kunſt. docherkēt er in ſeiner kunſt dz dy ſel vntoͤdlich werOarnach kam Baruabas gen Rom vn̄ prediget criſtē gelauben. da ſprach Clemens ſpotlichē zu im biſt du ein meyſter ſo bericht michwarun dz die muck ſechs fuͦß hab. vnd zwen