Von ſant
dir aller deiner genaden wan̄ was ich dich yegebeten hab. das haſt du mich geweret. Meine kind ſind furſten vnd furſtin vnd ſind nahet erhungert vnd ligen hie on alles ſtro. dasbeſchwert mir mein hertz das ſie in gebreſtenſind. wan̄ ich bin der genaden vnwirdig dz dumich zu armut vnd zu ellend erwelt haſt. Dieklag die erhoͤrt ir beychtiger dem wz gar leydvmb ſie vnd bat got mit ernſt fur ſie. da wardſy ſchier erhoͤrt wan die Ebtiſſin zu kitzing inWirtzburger biſtumb was ir mume. die ſendet nach ir. vn̄ verlich ir ein gut gemach darinſie got dienet. Da dancket ſy got ſeiner genaden vnd belyb ein weyl bey ir.¶ Damach ſendet d̓ biſchoff von Bambertnach ir. da für ir mum mit ir dar. Da reyt er irentgegen vn̄ troſt ſy. vn̄ furet ſie mit im heymvnnd wolt ir einen furſten haben geben. Dasmercket eyſendraut der was gar leyd vmb ſie.vnd ſprach. Ir betrubt ſie damit. vnd ſagt esirr frawen ſant elßbeten. das widerſprach ſygar guͤtlichen. vnd ſprach. Wil man mir einenman geben ſo wil ich mir ſelber die naſen abſchneyden. ſo wierd ich allen mannen vnwerdIch wil Ieſum criſtum zu einem gemahel haben. Nun het der biſchoff eine tag gemachtvmb ſie vnd vmb einen furſtē. da fuget es vnſer herre das ir vnd irem oͤheym brieff kamenman brecht iren totten herren. da gieng d̓ tagab. Da ſandt der biſchoff nach des landtgrafen muter vnd nach vil andern herren. vn̄ furten in mit groſſen eren ein. vnnd hetten großklag vmb in vnd auch ſant Alßbet. Da ſahendie guten monſchen das ſie die engel furtē. vn̄da ſy nu zu d̓ bar kam. da kam ein groß liechtvmb ſy das man ſie kaum geſah. Da man in legen wolt da wz ſein gebeyn weyß als d̓ ſchnedas bedentet das er ſein ee recht gehaltē hetvnd man ſah auff ſeiuem hertzen ein wolgezyertes creutz. daran was vnſers herren marter mit der durnen kron. das bedeutet das ergot alle zeyt mit vleyß gedienet het. da fur erauch zu den rittern gottes. Da ſah ſy auff zugot vnd ſprach. Mein herr vnd mein gott laßdich mein betrubnuß erbarmen. wan̄ ſolt ichin hie haben ſo wolt ich in gern haben biß anmeinen tod vnd wolt mit im gebettelt haben.Seyt es aber nit ſol ſein. ſo opffer ich in dir.vnd beuilhe in deiner guͤte. vnd bit dich durchdein groſſe marter das du dich eber in abar-
meſt. vnd in beherbergeſt in deinen freuden.des ward ſy von got gewerd. vn̄ ward ir geyſtentzucket vnd ir autlitz ward als liecht dz ſienyemant geſehen mocht denn dy die on todtſund waren. vnd die engel kamen zu ir vn̄ ſprachen. was du gebeten haſt dz biſt du gewertworden. da kam ſie wider zu irſelber. vnd dancket got vnd vnſer lieben frawen vnd ward lachen. Das ſah ir ſchwiger vn̄ ſprach. got mußdich toͤtten wie klageſt du deinen lieben man.dein falſcheyt kan nit anders. wan̄ ſie weſt nitwas got mit ir gewurcket hett das er ſein feledurch ir gebet empfangen hett. Da bat ſantelßbet fur irr ſchwiger gebrechen. Alſo wardir herr da beſungen vnnd man ließ ein ſeydiutuch da vnd furt in gen Reynhartzbrunnē indas cloſter ſant Benedicten ordens. da warder mit groſſen eren begrabē. Sy bat darnachvil menſchen das ſy gott fur in beten. dz thetſie als lang biß der engel gottes zu ir kam. vn̄ſie darum ſtrafft vnd ſprach zu ir. Freundingottes du warſt zu bamberg gewert. vn̄ ſahſtdeines herren ſele mit criſto on alle peyn. Vōdem troſt gewan ſie freud vnd wunne. Nunwolt ſich ſant elßbet von in ſcheyden wid̓ anir gemach. vnd geſegnet die furſten vn̄ herrēdie bey der begrebnuß warē geweſen in groſſer traurigkeyt. da troͤſtet ſie herr walther vonvarilla. vnd ward zu red mit den andern herren vnd ſprach. Vnſer eyde werdē gekrencktdie wir dem edlen furſten vnd ſeiner frawengeſchworen haben. die nun vil armut leydet.ich forcht wir verdienen die helle an ir vn̄ redtdas mit Landtgraff heinrich für die andernherren all vnd ſprach. der frawen kinde ſoltendes landes erb ſein. ſo iſt muter vnnd kind davō verſtoſſen. Da ſprach Landgraff heinrichzu herr walther von varilla. das ſetz ich dir alles in dein hand. das aber alle teutſche lanndmeiner geſchweyen elßbetē weren ſo behieltſie ir nit ſie geb es alles hin. Nun gib ir burge vnd ſtet wider. wann ir kind ſeind vnſer geſipp vnd bit ſie das ſy mir vergebe wz ich wider ſie gethan hab. Das ſaget herr Walthervon varilla ſant elßbeten. da ſprach ſie. ich beger nit mer den̄ meiner morgengab vnd meinen kinden ir erbe. Da ließ man den kinden irerb. vn̄ gab ir zehentauſent marck ſilbers furir morgengab. da ward ſie gar fro. vnnd hießaußſchreyen wer in zwelff meylen wer vnd dz