Von ſant
als lieblichen das er ſich ſer frewet. vn̄ er vmbfieng ſy freuntlichen vnd ſprach. liebe ſchweſter wes ſol dein armes geſind leben das hartiar. da ſprach ſie. Ich hab vnſerm herre gebēdas ſein iſt das dein vn̄ mein hat vns got behalten. Da gieng der herr hin end her auff dēſal da ran das korn vberal darein das er darauff drat. da ſprach er zu dē keluer. du ſageſtmir die poͤden ſein all ler. vn̄ mein liebe ſchweſter hab dz korn alles vergeben. wie rert den̄das korn von dem boden herab. wart wy demſey. das thet er vnd ſprach. mit ewer hulde esſeind die kaͤſten all vol das ſie vbergeen. da d̓herr vnd die fraw das horten da danckten ſiegot. vnnd ſprachen. Herr wir dancken dir dergroſſen genadē dy du mit vns gewurcks haſt.¶ Iſlun wolt ſant Aßbet gen kirchen geen.da vand ſie gar einen vnſaubern menſchen dēfurt ſie heym. dem zwug ſy ſein hend vnd ſeinfuͤß. da gieng es im als vnſauber dar ab dasir da vor grauſet. Da ſprach ſie zu ir ſelber. owe du vnreyner ſack wie widerſteet es dir. esiſt ein heyliger geſchmack. vnd tranck es vndſprach. Herr du tranckſt an dē heyligen creutzeſſig vn̄ gallen. werlich ich bin wirdig des getrancks hilff mir das ich beſſer werd.¶ Die lieb fraw ſant Alßbet betrachtet offtvnſers herren vrſtend in irem hertzē. vn̄ freuet ſich das vnſer herr ſein blut nit mer vergielſen ſolt. vnd begeret offt das ſie ir blut durchgot verguſſe. vn̄ ſprach. Herr mein got. bereytmich dir allein vnd gib mir gedult vnd krafftin allem leyden vnd in aller arbeyt. vn̄ vergibmir mein ſund. vnd kam in groß andacht. Siegab all zeyt ein ſchilling pf enuing durch got.das thet dem geſinde zorn vnd baten irē meyſter das er irs verbut bey gehorſam. das theter vnd erlaubt ir einen pfenning. Da ließ ſy irpfenning machen der was einer als gut alsein ſchilling pfenning. Nlun ward irem vatergeſaget ir heyliges leben. vnnd das ſy als vildurch got lyde. da ſandt er vil herren vnd furſten zuͦ ir das ſie beſehen wy ſy moͤcht. vnd obes war wer das man im geſagt het. Da nun d̓landtgraff horet dz die herrē kamē. da ſpracher. Liebe ſchweſter ich bin betrubt es kummegroß herren von deinem vater vnd wollen beehen wie du dich gehabſt ſo haſt du nit edleyder an als dir wol zeme. So habē wir deruit dz man dir ſy mach. Da ſprach ſy. dar
umb hab keynen vnmut. wan̄ ich wilgern leyſlichen troſt meydē durch got. wan̄ ſein genadiſt all zeyt mit mir. Da nun die herren kamenda empfieng ſiß gutlichen vn̄ ſendet d̓ landt/graff nach vil herren vn̄ wolt ſich mit in letzē.wan er wolt vber meer als er dē keyſer gelobthet. Da die herren kamē da beſetzet er mit inalles ſein land burg vnd ſtet vnd bat ſy dz ſieim ſchwuren vnd ir. vnd das ſy ir getrew wolten ſein vnd ſy furſehen woltē. Da ſchwur imſein bruder landtgraff Heinrich vn̄ all herrē.Da mā nun zu tiſch wolt geen da ruffet ir einarmes menſch vnnd batt ſie das ſye im etwasdurch got gebe. Da ſprach ſy. Ich bin vnmuͤſſig beyt biß nach tiſch. Da ſprach d̓ arm. deingeſind dz treybet mich auß. ſo muß ich deinergab mageln. hilff mir gottes dienerin. da gabſie im iren mantel vnd hieß in mit frid beleytēfur die burg. Meyſter Albertus ſpricht dz esvnſer herr wer vnd wolt ſy damit reytzen. vndda ſie nyd̓ ſaß zu tiſch on mantel. da erſchrackir herre gar ſer. vnd zuhand kam der engel vn̄bracht ir einen koſperlichen mantel d̓ ſchmecket als wol das alles volck da von gekrefftigetward.¶ Nun ſaget man von ſont Aßbeten meyſter Conraten wie ir got einen andern mantelgeſandt het. vnd het groſſen luſt vn̄ freud vōdem mantel. das merckt er vnd ſchlug ſie garſer darumb. wan̄ er wolt das ſie von keinē dingen troſt vnd freud ſolt haben dan̄ von goͤtlicher lieb. Da man nun geeſſen het rn̄ dy herren manigerley vndereinander redten. da huben ſy wider an von der groſſen reyße die derlandtgraff vber meer wolt thun vnd die herren all baten in mit ernſt das er in dem lanndbelybe des wolt er nit thun. Da baten ſie ſantAlßbeten das ſie in iren herren hulff bitten.Da ſprach ſie das wil ich gern thun vnd vnd̓wegen da hat ſie gott das er irs zu erkennengeb was ſein lob were. wan̄ ſy was von in wid̓an ir gemach gangen. Da ſy zu im kam da empfieng er ſy gutlichē. Da ſprach ſy zu im. Lieber brud̓ meiner. ſey es nit wid̓ gott ſo beleybhie bey mir vn̄ in deinem land. wan̄ wider ſeiuen willen woͤlt ich dich nit haben. Da ſpracher zu ir. Liebe ſchweſter guͤn̄ mir das ich hynfare des getraw ich dir wol. wann ich hab esgelobt. Da gab ſie iren willen in gottes willē/vnd ſprach zu in. Gottes milte vn̄ alle ſelige