Voff fant
bey vnſern herren Ieſu criſts das ſy weychenſo gewinnen die leut frid. da gieng Silueſterzu dem thor vnd ſprach. Ich gebeut euch beygot vn̄ bey ſant frāciſco der mich her geſandthat das ir boͤßen geyſt fliehent. das theten ſiezuhand. da gelag d̓ krieg vnder dem volck.¶ Ein weltlicher brieſter d̓ hieß Silueſter. d̓lag des nachtes vnd ſchlieff. da ſah er dz ſantFrāciſco ein ſchons guldins creutz auff ſeinēmund hieng das was als groß das das oberort an den hymel gieng. vnd die zwey nebē oͤrter giengen an der welt ende. Da nun d̓ ſelbiggut pfaff Silueſter erwachet. Da gedacht erim was das bedeutet. vnd kam in der barfuſſen orden. vnd lebet ſeligklichen darin. vnd wzder Silueſter der den boͤßen geyſten gebot dzſy außfuͤren.¶ Eins mals da warff d̓ boͤß geyſt ſant franciſco bekorung ein. Da nam er ſein gurtel mitden knoͤpffen vn̄ ſchlug ſich ſelber darūb. dēnoch ließ d̓ veind nit ab. vn̄ machet dz in frawen vnd kind geluͤſtet. Da gieng er in den ſchnevnd weltzet ſich darin̄ vnd machet auß ſchueeknollen vnd ſprach zu im ſelber ſich Franciſcedz iſt dein fraw vn̄ deine kind dy freuret kleydſy bald. ſie hungert garſer gib in zu eſſen. vndda er nit zu eſſen het. da ſchlug er dy ſchneballē all vber emand̓. vn̄ dāckt got dz er ir nit het.¶ Eines mals da bat in ein Cardinal das erin ſein hauß kem. das thet er vnnd beleyb einweyl darinn. Da kamen die boͤßen geyſt einesnachtes mit einē groſſen gebracht zu ſant frāciſco vnd griffen in an vnd ſchlugen in gar ſerDa ſprach er zu ſeinē geſellen. darumb dz ichmit dem herren wolgelebt hab als mit meinēbrud̓. ſo verhenget got vber mich das d̓ veinddie ſuͤnd von mir ſchlecht. doch hab ich ſye allgebuͦſt darumb ſo ilich des morgens hinfāren das thet er auch.¶ Eins nachtes was er an ſeinem gebet duhoͤrt er ein groß gebrecht von den veindē auffdem tach. die wolten in in ſeiner andacht geirret haben. da geſegnet er ſich vnd lieff fur dyethuͤr. vnd ſprach zu in. was euch got vber micherlaubt hat das thut mit mir. vnd wiſt das ichkeinen groſſern veind hab den̄ mein ſelbs leybdauon rechet mich an im. Vn̄ da ſie ſein ſlynhoͤrten da fluhen ſie hin wann ſy veriaget gotdurch ſein groß gebet.¶ Enromels dary ſoyt fienoſas geſel
an ſeinē gebet da ward er entzuckt. vnd ſah inden hymel. vn̄ ſah vil ſchoͤner ſtuͤll dy ware wolgezyret. vnd ſahe einē herrlichē ſtuͦl in der mitte in liechtē ſcheyn. da het d̓ brud̓ gern geweſtwem d̓ koͤſtenlich ſtuͦl ſolt. Da ſprach ein ſtymzu im. von dē ſtuͦl ſeind die veind die boͤßen engel geuallen vmb ire hoffart in d̓ helle grund.Nun wirt ſant Franciſcus den ſtul beſitzenvmb ſein groſſe demutigkeit die er hat. vn̄ dad̓ brud̓ erwacht. da gieng er zuͦ im vn̄ fragt inwz lebens er het. da ſprach er. ich bin ein ſuͤnd̓vnd demuͤtiget ſich ſelber.¶ Eines mals da wz er zu Rom vn̄ was ſantDominicus auch da. wan ſy ware beyd liechtd̓ heyligē criſtenheit. vn̄ giengen beyd zu einebiſchoff d̓ ward hernach babſt d̓ bekāt ir heyliges leben wol d̓ ſprach zu in. ich rat wol dasdas man ewer bruͤder zu groſſen Prelaten vn̄aͤbten vn̄ zu biſchoffen mach. wan ſy habē eynſeligs lebē. vn̄ ſeind d̓ oriſtēheit noch wol nutzDas wid̓redten ſant Domunicus vn̄ ſant Frāciſcus vnd ſprachē. Haben vnſer bruͦd̓ ein ſeliges leben vn̄ dz habe ſy von got. wir woͤllē nitverhengē dz man ſie zu keiner weltlichen wirdigkeyt gebe. Der lieb herre ſant Ffranciſcusmercket wol an den ſternen vnd an d̓ ſunne vn̄an dē firmament wie ſie mit ſchoͤnē liechte ingottes lob brunnen vn̄ bat ſie mit andacht dzſie irē ſchoͤpffer eretē d̓ ſy geſchaffen hett. Ereret auch voͤgel vnd wuͤrm vn̄ bat ſy dz ſie goterte. da het er auch gewalt vber ſie wan̄ ſy ſungen vnd ſchwigen wen er wolt.¶ Eines mals da geng er von Rom auff einer heyde. da ſaſſen vil voͤgel. da gieng er vonſeinē geſellen vn̄ gieng zu de voͤgeln. da ſaſſenſy all ſtill. Da gieg im ſein geſelle nach. da prediget er den voͤgeln vnd den agerleſtern. vnndſprach hoͤrt lieben bruͤder ir ſolt ewern ſchoͤpffer loben vnd eren. wan er hat euch federn gegeben das euch der lufft ich ſchade. vnnd hateuch flugel gegeben das ir fliegent wo ir wollet. vnd hat euch den lufft verlihen. vnnd hateuch ſpeyß geben on alle ſorg. Dauon lobt inmit aller krafft. Da flugen vil ander voͤgel zu.vnnd was ir geſang manigerley. vnnd recktenire flugel gegen dem groſſen heyligen mann.rn̄ ſaſſen auff ſeinen rock vn̄ auff ſein gurtel.vn̄ da er in auß geprediget het. da gab er in vxlaub. da flugen ſy all hinweg. Eins mals dawolt er predigen vnnd het vl volckes vor imi