Ieddget
das in nye keyn leyd geſchach. da verboundertſich der hencker ſer. vn̄ ſchlug darnach auff irkelen das ſchadet in alles nit. Da behuttet ſyeder lieb heylig vnd daucht ſy nur wie man mitſtro auff ſy ſchluͦg. Vnd da die leut die wund̓horten vnd ſahen. da nam das volck wund̓ darab. vnd meynet der richter es wer von zaubernuß geſchehen. vnd ſprach man ſolt ſy verbrennen. Da machet man gar ein groſſes feuer vn̄goß vil bechs darein darumb das ſy ſchier verprunnen. vnnd ſatzt ſye darein. Da gieng dasfewer vberſich auff. aber der liebheylig herreſant Ieronymus behutet ſy. vnd gab in gutenſchatten das ſy ſaſſen als in einem wunigklichen garten. dennoch wolt der Richter nit gelauben das in der lieb heylig herre ſant Ieronymus hulffe. vnnd ſprach man ſolt ſy an dengalgen hencken vnd lebten ſy acht tag ſo weren ſie vnſchuldig. vnd wer der will gottes. dahieng man ſy an den galgen. da rufften ſy denheyligen herren ſant Ieronymum aber an mitandacht. da kam er zuhand. vn̄ hub ir fuß auffdas ſy acht tag lebentig belyben. vnd an demachten tag da kam der richter vnd vil volckesmit im. vnd ſahen das ſy noch lebten. da lobtēſie got mit lautter ſtym darumb. vnd den heyligen herren ſant Ieronymum. vnnd namen dyeRomer von dem galgen vnd enbot in dz volckvil wirdigkeit. Darnach kamen dye zwen genBethlehem vnd giengen in dy kirchen da derlieb heylig herre ſant Iheronymus begrabenligt. vnd danckten im der groſſen genaden vn̄der groſſen hilff die er in gethan hett. vnd ſagten vil menſchen die wunder die der lieb herre ſant Ieronymus mit in gewurckt vnnd gegethan hett. vnd kamen in das cloſter darinnen er vor geweſen was. vnd namen an ſich dēorden vnd dienten got vn̄ im mit vleyß biß auir ende.¶ Es was eines mals ein ketzer der diſputiret eines mals offenlich zu Ieruſalem mit einem brieſter. vnd der ſelb gut brieſter leget dēketzer des heyligen herren ſant Iheronymusſpruch einen fur. vnd wolt die warheit da mitbeweren. Da ward der ketzer gar zornig. vndſprach freuelich der heylig herr ſant Ieronymus het gelogen. vnd darumb das er den heyligen alſo vngeeret hett. da verhenget der almechtig got vnd der erwirdig herr ſant Ierotummet dasd er
er furbas keyn inach ſprach aber ein boͤßer ketzer der ſaß eynes mals in einer diſputation bey vil menſchē.Vnd da legt aber ein criſten einē ſpruch deserwirdigen ſant Ieronymus fur. dz thet demketzer gar zoren vnd ſprach. Iheronymus hatgelogen. vnd zuhand da er die wort geſprach.da kam dy rach gottes auff in das er groſſenſchmertzen leyd. Da ſchrey er gar iemerlichenHeyliger herre ſant Iheronyme erbarm dichvber mich. wan̄ du peynigeſt mich in groſſemſchmertzen. Vnnd da er das geſchrey biß zuComplet getribe. da ſtarb er vnſeligklichē voraller menſchen angeſiht.¶ Eines mals wz ein ketzer der kam zu ſyonin die kirchen da was des heyligen herrē ſantIeronymus bild innen. Da er das bild anſah.da ſprach er. Wolt gott das ich dich alſo gehabt het die weyl du lebteſt. ſo het ich dich onallen zweyfel ertoͤttet. vnnd zoch ſein ſchwertauß. vnd ſtach es dem bild durch ſein kelen vn̄zuhand verhenget der almechtig got vnd derlieb herre ſant Ieronymus vber in das er dasſchwert vō dem bild nicht gewinnē mocht. vn̄fluß als bald blut von der wunden als ob er lebet. vnnd fleuſſet noch da von zu einer vrkunddes zeychens. Vnnd da er nun das gethet. dakam der lieb heylig herr ſant Iheronymus zudem richter da er an dem gerichte ſaß. vnd erſcheyn im mit dem ſchwert als es der ſchnoͤdketzer durch des bildes kelen geſtochen hett.vnnd bat gerichtes hilff vmb ſoliche miſſetatdie man an im begangen het. vnd weyſet demRichter wo d̓ ketzer die boßheit getan het. vn̄verſchwand damit. Da erſchrack d̓ richter garſer. vn̄ eylet zu d̓ kirchē mit allē volck dz bey imwz vn̄ fand dē ketzer mit dē ſchwert als er dzbild erſtochē het. vn̄ da d̓ ketzer dē richter anſah. da mocht er ſein hād nit vō dē bild zyehēdēnoch bekant d̓ ketzer ſein heyligkeit nit beydē zeychē. vn̄ ſprach. Hir iſt kein ding als leydals dz ich Ieronymū bey ſeinē leben nit alſoermoͤrdet hab. Da wurdē die criſtē gar zornigvn̄ warff einer mit ſteynē an ī. d̓ and̓ ſchlug inmit ſtangē. vn̄ etliche dy ſtachē in mit iſchwertern vn̄ etlich dy ſchuſſē in. dz tribē ſy als lāgbiß er vnſeligklichē ſtarb. da behut vns got d̓almechtig vor vn̄ d̓ lieb herr ſant Ieronymus¶ Iu einē mal da wz ein iungling d̓ hieß Iohannes d̓ was zumal ſchoͤn d̓ ward gefangen