Ant Appollinarisder was ein iunger ſant Peters vndzward gekorn zu biſchoff. der het gotlieb vnd dient im mit fleyß tag vnd nacht.¶ Zu den zeyten da het Claudius das reichin. der aͤchtet dye criſten ſeer vnd was zu rom.da was Appollinaris vn̄ Petrus auch zu romda ſandt ſant Peter appollinarē gen Rauennam das er criſten gelauben da prediget deswas er im gehorſam vn̄ kam zu Rauēna zu einem ritter der hieß Hiſeneus d̓ het einē blinden ſun. Da ſprach appollinaris zu dem ritterwilt du an Ieſum criſtum gelaubē an den waren got vn̄ im dienen ſo wirt dein ſun geſehētDo ſprach der ritter geſchehe das ſo wolt ichan Ieſum criſtum gelauben. Da leget ſant appollinaris ſein hand auff des ſuns haubt. vndauff ſein augen vnnd rufft got an. da ward erzehand geſehent. Da ward er fro vn̄ ließ ſichtauffen vnd alles ſein geſind. vnd dancket gotvnd appolliuari irer genaden. da beleyb appolliuaris bey in biß er ſy in dem gelauben gefeſtnet mit ſeiner lere. vnd nam da vrlaub vn̄ woltin den andern ſteten criſten gelaubē auch predigen. da kam er zu einem mann der hieß Poteſtat. der het ein frawen dy wz lang ſiech geweſen. do ſaget mā ir wie appollinaris des ritters ſun geſehent gemacht hett. do kam er zudem ritter vnd bat in das er appollinarē zu ſeiner frawen herwider brecht. da eylet im d̓ ritter nach vnd bracht in zu dem man̄. Do ſpracher zu dem man̄. Wilt du an Ieſum criſtum gelauben ſo wirt dein fraw geſunt. Da ſprach d̓man wirt ſy geſundt ſo wil ich deinen gott anbeten. Do betet er zu got da ward dy fraw ge
ſundt vnd ward der man gar fro vnd dancketgot vnnd ſant appollinari irer genaden. Derlieb herr ſant Appollinaris der leret das gottes wort vberal. vnnd bekeret vil menſchen zugot vnd weyhet vil dyacon vnd prieſter. vn̄ wzzwelff iar in der ſtat. Darnach ward dem hertzogen Saturino geſagt das appollinaris eincriſten was vnd vil menſchen bekeret das tetim gar zorn vnd hieß in bald vahē vnd furt infur den biſchoff vnd klaget im das er dz landbekert hett da troeten ſy im ſere vnd hetten ingern von ſeinem gelauben bracht. der troe achtet er nit. da ſchlug man in als ſer dz er nahēttod was. da ſprachen ſy zu im. das hab dir vōdeiner lere. vnd hoͤren wir es icht mer von dir.ſo heyß wir dich toͤten vnnd triben in darnachmit ſchlegen auß der ſtat. Da kam er zu einerwitbe vor der ſtat. da bleyb er ſechs monat anſeinem gemach. Die burger vō Rlaffis dy hoͤrten vonim das er als vil zeychen tet. vnd ſantēnach im vnd baten in das er zuͦ in keme dz teter. da baten ſy in das er Bomifacio hulff daser geſundt wurde der was ein ſtum̄. vnd batein auch das er ſein tochter erlediget von demboͤßen geyſt dy was behafft. Da ſprach Appollinaris ſein gebet zu got mit andacht. Daward der ſtum reden. vnnd erlediget auch ſeintochter vō dem boͤßen geyſt. da wurdē ſy garfro vnd danckten got vnd ſant appollinari dergenaden. vnd dy menſchen dy das ſahen d̓ lieſſen ſich zweintzig tauffen. Das thet den heyden zorn vnd hieſſen ſant appollinarē ſchlahēdas er nahent tod wz. vn̄ hieſſen in auff briunent kolē ſteen. do halff im got dz es im nichtzſchadet dennoch triben ſy in auß der ſtat. Da