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Anmerkungen.
verletzen muß und zur Lehre für die Zukunft dienen möge. Unser letztes aufrichtig ge-meintes Wort in dieser traurigen Angelegenheit bleibt aber: Laßt die Todten ruhen."
245) S. 377. Abgedruckt „Slav. C.-Bl." Nr. 84 vom 25. März S. 333—338.ES fehlten dabei mehrere der unter dem ersten Manifest befindlichen Name», darunterStrobach, Havelka, Franz Havliäck; dafür erschienen eine Anzahl neuer: Karl Hav-Mck (gnonäam Humpolcc), Trojan (Welwarn), Johann Neuberg (Beraun), Hau-schild (Hohenmauth), Tomek (Opoöuo), Zembera (Pilgram), Johann Svatopluk Prcsl(Neu-Kniu); im Ganzen 27. Besprechungen des Schriftstückes, und zwar durchaus ab-fällige, brachten die Wiener „Presse" Nr. 75 vom 29., der „Lloyd" Nr. 153 Abcnd-Ausg. vom 30. März u. a.
246) S. 378. Wessenberg an Jsfordink I S. 22: „Ich weiß wohl daß esschwer ist gehörige Förmlichkeiten für einen aonp ä'Ltat vorzuschreiben. Ich glaubeaber, ich würde in diesem Falle offener zu Werke gegangen sein, ä tont risgus. Diegewählte Form, gut für Napoleon au 18 brumairo, verrieth Furcht."
247) S. 378. „An das Ministerium Stadion-Schwarzenberg über die neue Ver-fassung, Fischhof's und Prato's Verhaftung"; Grcnzbvtcu 1840 I S. 454—456:„Ein großer Sinn, ein weises Urthcil hätte das unabänderliche schonend und versöhn-lich, wenigstens gerade und ehrlich gethan. Sie aber, Exccllcnzc», benahmen sich wieMeister Kluck oder Stoffel, wie ein hasenherziger Ränkeschmied oder Processirer, derseinem Nachbarn den Gerichtsdiener ins Haus schickt und sich dann versteckt um dieScene» nicht zu erleben die er herbeigeführt hat."
248) S. 378. Die Person des Kaisers suchten sowohl Havllöek als Jordan überallherauszuhaltcn, allein sie thaten es in einer Weise die der Form und dem Wortlautenach nur daraus bedacht war den Behörden jeden Anhaltspunkt zu strafgcrichtlichcmEinschreiten zu entziehen. „Mr. dlov." Nr. 61 vom 13.: „Die Unverantwortlichkeitdes Monarchen ist der erste Grundsatz jeder constitntionellen Verfassung, und wennauch das nicht wäre, würde jedermann cinsehen daß man dem gegenwärtigen jungenKaiser keine Schuld an diesem Ereignisse beimesscn kann." In einer Olmüzer Cor-respondcnz der „Slav. C.-Bl." Nr. 76 vom 17. März S. 303 f. heißt es: „Mit wahrerWehmuth blickt man in das freie hoffnungsreiche Antlitz des jungen Kaisers, wennman bedenkt wie es bereits so weit gekommen ist daß die amtlichen Organe denselbenvertheidigen müßen von der Zumuthung eines gebrochenen Wortes! Unwillkürlichfragt mau: Wie ist es möglich daß solch junges Herz nur an diese That gedacht!"
249) S. 383. „Wiener Boten" I S. 357—363: „Die freie Presse und das freieAssociations-Recht in Oesterreich"; „Lcuchtthurm" Nr. 12 S. 175—177 „Wien18. März" und Nr. 13 S. 203—206 „Aus Wien" I(ohne Datum). Namentlich dieCorrespondenz vom 18. ist ein wuthschnaubender Artikel, in welchem es u. a. heißt,Bach sei der Grafeutitel angctragen worden, den er aber nicht angenommen habe;er stehe „im innigsten Verkehr mit der Erzherzogin Sophie", was mit einigen dergemeinsten Anzüglichkeiten ansgesponnen wird. In dem früher angcsührtcn Aussatzüber die „Sprengung des Reichstages" heißt das Ministerium S. 179 „die Kanzleides Fürsten Windisch-Grätz". Dann S. 180: „Windisch-Grätz war bei KLpolna vonden Magyaren zum Rückzug gezwungen worden und tyrannisirte das Ministerium mehrals je. Unter solchen Umständen beschloß die Regierung, um ihre Schwäche zu ver-bergen, einen gewaltigen Schlag auszuführen und den Reichstag aufzulösen" u. dgl. m.
250) S. 385. Das Gerücht von jenem Zerwürfnis war zuerst in einer Correspou-denz der D. Ztg. a. B. ausgetaucht und u. a. in der A. A. Ztg. Nr. 56 v. 25. Februar-wiederholt worden, wo es dem Banns in die Augen fiel; seine „Erklärung" datirt