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Anmerkungen.
Theiß einzulasscn. Alles andere, die bevorstehende Räninnng von Pest, das den Ungarnoffen stehende Wien rc. gehört einer Periode von reich sechs Wochen später an, wo Windisch-Grätz nicht mehr an der Spitze der Armee stand.
216) S. 345. — X — Kremsier 9. März: (Diese) „Zeilen sind wohl die letztendie Sie aus der wieder in ihre frühere Obscurität zurücksinkcndcn Hanaken-Stadt vonIhrem Berichterstatter erhalten."
217) S. 345. Der galizische Edelmann heißt in den Huyn'schen Aufzeichnungen„Graf bl." Zum Schlüße heißt es: „Für mich war das Ganze eine Art Vergnügen,eine Genngthuung für die schmählichen Reden welche dieses Hans von Volksvertretern imSommer über die Armee in Italien anhören mußte, daß es gerade ein Stabs-Officicrdieser Armee sein durfte der die ganze Gesellschaft nach Hause schickte. Die allerdingsvielen ehrenhaften Männer, die ich unter ihnen kennen gelernt habe, waren ja selbst allevollkommen zufrieden daß dem nutzlosen Geplauder ein Ende gemacht worden ist; undder große Haufe verdiente wahrhaftig eine andere Behandlung nicht."
218) S. 348. Füster Memoiren II S. 270 281. Zum Schlüße, und das charak-terisier den verächtlichen Menschen, nachdem er seine Angst ausge— hatte und nun ge-borgen war, war er voll Lustigkeit und Hohn: „Eine Flasche Wein fand sich im Wagen.Man trank die Gesundheit der Demokratie, machte auf den Bürgermeister von Ratiborgute und schlechte Witze, erging sich in den ergötzlichsten Vermuthungen und Beschrei-bungen der Verlegenheiten einer wohllöblichen Polizei über das Verschwinden ihres cor-pulenten Arrestanten" . . . Der von Kremsier den Haftbefehl mitbrachte heißt S. 275 „einjunger Herr, namens Gabbcsam, Ofsicier der Nationalgarde, der wegen seiner Häscherdiensteseitdem in den Staatsdienst befördert worden ist", wogegen in einem Min.-Acte des Innernvon einem „Ministerial-Beamten Gaveston" die Rede ist. Ein solcher kommt in dem Hof-und Staats-Handbuch für 1848 uicht vor, dagegen in den spätern aus der Mitte derfünfziger Jahre ein Ignaz Gabesam als Director der Hilfsämter beim k. k. Krcisgerichtzu Uugarisch-Hradisch und ein Joseph Gabesam als Official beim Telegraphen-Central-Amt in Wien; ich habe mich für den letztem entschieden, weil es im „Leuchtthurm"a. a. O. S. 183 heißt, Gabesam habe für seine Dienste eine Gratification und einenPosten mit 700 fl. Gehalt bei einem Ministerium, folglich in Wien, erhalten. Füster'sAngabe ist also in der Hauptsache richtig. Unter dcu Geldern und Papieren, die ihm vonder Behörde abgenomme», aber dann von seinen Beschützern zurückgegebcn wurden, fandensich nach der angeführten amtlichen Quelle: 135 fl. in Papier, 6 fl. in neuen Silber-Sechserln und ein Empfehlungsschreiben Schuselka's an Dctmar in Hamburg.
219) S. 348. In Leipzig am 13. März schrieb Goldmark eine „Erklärung" („Grenz-boten" 1849 S. 479 f.). Er habe, heißt cs darin, die Heimat verlassen weil er „ohne derpersönlichen Ehrenhaftigkeit der mir unbekannten Richter nahe zu treten, die Berechtigungdes jetzigen militairischen Ausnahmsgerichtcs ebenso wenig anerkennen kann, als die Volks-justiz der Massen der ich am 26. Mai als ,Rcactio»är' beinahe verfallen war, und weilich die Uebcrzeugung habe daß in einem constitutioncllcn Staate ein Militair-Gerichtshof,der sechzehnjährige Knaben und alte Frauen als politische Verbrecher behandelt, der heuteTodeLurtheile ausspricht und sic morgen bei guter Laune des Commandanteu nach andernGesetzen in Kcttenstrafen verwandelt, nie und nimmer bestehen darf, soll anders die Con-stitution keine Lüge sein".
220) S. 352. L Wien 8. März A. A. Ztg. Nr. 72 vom 13. S. 1104. Die Berichteüber den Eindruck den das Ereignis in den weitesten Kreisen Wiens hervorrief, sind soübereinstimmend, daß an der wahrheitsgetreuen Wiedergabe desselben nicht gezweifelt werdenkann. Der X-Corrcspondent der A. A. Ztg. Nr. 70 vom 1l. März S. 1069 begann seinen