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III. 25. Opposition gegen die Verfassung.
und hannover'schen Hose war man nicht ohne weiters bereit auf dieseVorschläge einzngehen, und auch in Stuttgart zeigte man sich nicht ent-schlossen genug; König Wilhelm stellte nur eine Sendung seines ErstenStallmeisters Freiherrn von Hügel in Aussicht, um eine Verständigungzwischen den beiden königlichen Nachbarhöscn zu erzielen^").
In Frankfurt selbst währte der Taumel über das Ereignis des 12. tage-lang fort. Hatten es die Erbkaiserlichcn in der ersten Aufwallung versäumtihr Ziel im Sturm zu erobern, so gingen sie mit um so größerer Zu-versicht den anbcraumten Verhandlungen über den Welcker'schen Antragentgegen. Von Oesterreich war bei ihnen keine Rede mehr. „Oesterreichhat sich", sagten sie, „am Geburtstage seiner Verfassung sein Urtheil ge-schrieben." Mit welchen Mitteln wolle es seinen Willen gegen sie durch-setzen? Auf die Stimmen in der Paulskirche könne es nicht mehr zählen.Sollte man annchmen daß seine Diplomatie bei den Höfen Hilfe finden,daß sich Preußen hergeben werde mit Oesterreich das deutsche Verfassungs-Werk zu hintertreiben? Oder rechne Oesterreich auf die Gewalt der Waffen,und geschehe es etwa mit Vorbedacht daß gerade in diesem Augenblickedie russische Ostsee-Flotte ausbreche und russische Heercsmassen der Posen'schenGränze so nahe rücken daß man vom preußischen Boden aus die langenReihen der moskovitischen Wachtfeuer überschauen könne?!
In Olmüz und Wien dachte man nicht daran einen europäischenKrieg, den die Frankfurter Professoren so oft und so leicht im Mundeführten und als die ultima ratio für ihre Umstaltungsplane hinstelltcn,hcrnufzubcschwörcn. Anderseits ließ das kaiserliche Cabinet in einer De-pesche vom 17. in Frankfurt wissen: Oesterreich denke nicht daran sichvon Deutschland in den Berathungen über dessen künftige Verfassungloszusagen.
Wir unserseits nehmen von der Frankfurter National-Versammlungund dem Getriebe an den deutschen Höfen Abschied. Was sich mit demWelcker'schen Antrag begab, was sich weiter daran knüpfte und darausentwickelte, reicht in eine Zeit hinein mit welcher wir uns hier nicht be-schäftigen könne».