Erbitterung in Kroatien und der Woiwodschaft.
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Der Landesverwaltung, des Banal-Rathes sei mit keiner Shlbe gedacht,sie seien so gut wie aufgehoben. „Hätte man uns wenigstens aufgefordertiin Wege unseres Landtages einzuwilligen in die großen Opfer die hierfür den Gesammtstaat gefordert werden; hätten wir so wenigstens miteigenen Händen selbst den letzten Rest unserer Autonomie hingegeben,oder hätte man, falls wir uns dazu nicht verstehen wollten, dann erstoctroyirt, so wäre der Schlag nicht halb so schmerzhaft. Aber in dieser Zeitunserer allseitigen Aufopferung gleich den Rebellen in Italien und Ungarnbehandelt zu werden, das ist in der Weltgeschichte noch nicht dagewcsen!"„Wir Kroaten", schrieben Hovins cialm. llsr. slav., „unterschreiben dasTodesurtheil unseres Volkes wenn wir diese Verfassung annehmen, dieuns alle nationalen Adern und Nerven durchschneidet und uns die ver-wünschte Zeit des Metternich'schen Regiments zurückbringt." Am 12. Märzberieth der kroatische Landes-Ausschuß über die octroyirte Verfassung.Es wurde geltend gemacht daß der Landtag zwar unterbrochen abernicht aufgelöst worden sei; daß derselbe die Bedingungen einer Vereini-gung mit den andern österreichischen Ländern bereits festgestellt habe,und daß daher nur derselbe Landtag über die nunmehrige Frage derOctroyirung zu entscheiden berufen sei. Der Beschluß ging dahin,bei dem Banns auf schleunige Einberufung des Landtages zu dringen.In dieser Zeit erschienen die auf der Reise nach Wien begriffenen Ver-trauensmänner der serbischen Nation in Agram, wo sie vom Patriarchenangewiesen waren mit den kroatischen Landesbehörden ins Einvernehmenzu treten und über gemeinsame Schritte zu beratheu. Der Banal-Rathund der große Landtagsausschuß hielten darauf eine gemeinsame Sitzung,in welcher der Beschluß durchging der serbischen Deputation eine kroatisch-slavonische beizugesellen; beide sollten in Wien gemeinschaftlich Bestätigungder Landtagsbeschlüße von 1848 verlangen, als derjenigen Bedingungenunter denen die kroatisch-slavonisch-serbische Nation gegen die magyarischenSonderbestrebungen und für den Gesammtbestand der Monarchie zu denWaffen gegriffen habe. . .
Mitten in diese Tage unmuthiger Aufregung fiel als freudig er-hebende Abwechslung der 22. März als Jahrestag der Ernennung Je-laoiä' zum Banus von Kroatien. Trotz allen Mismuths, den die na-tionalen Dränger in der letzten Zeit gegen den „k. k. Feldmarschall-Lieutenant" in Pest in ihren Organen zum Ausdruck gebracht hatten,überwog denn doch jetzt die Erinnerung an die glorreiche Erhebung ihres