Treffen bei Al-Vi»cz.
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Vorhut alarmirte die Vorposten Coppet's und Kalliany's, worauf 1 Ba-taillon 2 Schwadronen und ein paar Geschütze vorrücktcn. Coppet riefseine Truppen unter das Gewehr, Kalliany führte links davon seine Bri-gade in Schlachtordnung auf und inan erwartete in voller Bereitschaft
> einen Angriff der aber nicht erfolgte. Denn mittlerweile war Bein vorAl-Vincz angelangt; es war bereits volle Nacht, dazu heftiges Schnee-gestöber, das sein nnbcinerktes Anrücken begünstigte. Aber die Kaiserlichenwaren wach. Bem schickte das 11. Bataillon und das Märiässy's znmAngriff vor; sie wurden aus den vordersten Häusern mit Schüßen em-pfangen, mit spärlichen zwar, doch um so wirksameren, da den Kaiser-lichen jede Patrone als kostbares Gut galt von dein sie nur Gebrauchmachten wo sie, soweit es das Schneelicht gestattete, ein festes Ziel zuhaben glaubten. Ans den ersten Alarm hatte sich Baron Stutterheim aufsPferd geworfen, die Geschütze wurden in Thätigkeit gesetzt — ihr Feuertönte zu Kalliany und Coppet hinüber ohne daß diese daran denkendurften ihre Aufstellung zu verlassen —, die übrigen Truppen raillirt.Fast ohne Munition, von den andern Brigaden getrennt, konnte Stutter-heim den Kampf mit seinem überlegenen Gegner nicht aufnehmen und
> beschloß den Rückzug nach Karlsburg. Bem hatte inzwischen immer mehrTruppen herangeführt; in den Flanken von Infanterie, in der Front vonHusaren bedrängt, zogen sich die beiden Vorposten-Compagnien fechtendin den Ort zurück, während die Geschütze unter Bedeckung von Max-Chevauxlegers in Sicherheit gebracht wurden und andere Abtheilungenherbeieilten das Nachdrängen des Feindes aufzuhalten. So gelang csStutterheim seine Truppen, die an Kampfunfähigen und Gefangenen einenVerlust von 31 Mann erlitten, in guter Ordnung über die Brücke beiMaros-Porto zu bringen; die 6. Division Bianchi, die aus ihrem ent-legenen Standorte nicht rechtzeitig sich anschließen konnte, führte Haupt-mann Degmek über die Eisdecke aus das andere Ufer. Stutterheim ließ,nachdem der Rückzug vollzogen, die Brücke gegen das linke User hin un-brauchbar machen, stellte die Geschütze unter angemessener Bedeckung zum
^ Schutze des Ucbergangs auf und märschirte sodann in die Festung Karls-burg ein. Bem recognoscirte bis Mitternacht, unternahm aber keinenweitern Angriff, sondern gönnte seinen ermüdeten Truppen einige Ruhe,die sie sich meist unter freiem Himmel suchen mußten.
Es lag nicht im Plane Bcm's sich bei Mühlbach mit seinem Gegnerzu messen; er strebte auf dem kürzesten Wege nach Mediasch. Aber auch
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