Ehrenauszeichnnngen für Kniäani».
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hat den Trieb in sich nach Auszeichnung" (So ist's!), „der eine im guten,derHajduk im bösen" (So ist's); „denn der für gar nichts Sinn hat istnicht besser als ein Schwein" (Bewunderung und allgemeine Heiterkeit).„Und so hoffe ich daß ihr euch ferner auszcichncn werdet im guten d. h.im ausharren, im helfen diesen eueren Brüdern hier, in Tapferkeit undim Gehorsam!" (Wir wollcns! Dank der Liebe und dem Worte!),„Und sohin mit Gott!" Sprach's und fuhr davon. Von dem Tage mel-dete sich zum Nachhauscgehen keiner mehr* *).
Der wackere Serbianer-Führer erlebte in dieser Zeit manche Freude.Selbst Gegner der Sache der er sich widmete konnten ihm ihre Anerken-nung nicht versagen. Baron Billot, Großgrundbesitzer im Banat, der sonstan den „Näczen" kein gutes Haar ließ, bezeichnet« ihn in einer Denkschriftan den kaiserlichen Minister-Präsidenten „des höchsten LobeS würdig", nannteKniLanin einen Mann „von Ehre und Festigkeit" der sich alle Mühe gebeden Ausschreitungen seiner Landsleute zu steuern. Vom Patriarchen RajaöiLkam Kniöanin ein Diplom zu, laut dessen er in Würdigung seiner aus-gezeichneten militairisch-patriotischen Dienstleistung zum National-Generalernannt wurde. Der Vladika Petrovi« NsgnZ von Crnagora sandte ihmein Bildnis des Milos Obiliö als Auszeichnung und ans Erkenntlichkeitfür seine „rastlosen Bemühungen" um das Wohl seines Volkes; indemSchreiben von welchem diese Sendung begleitet war nannte er ihn eine„Zierde unserer Nation. Du hast vollkommen den Ruhm der HeldenDnsan und Karagyorgh gerechtfertigt!" Auch seine äußere Wirksamkeit,so schien es, sollte trotz der Einbuße die seine Streitmacht in den Kämpfender letzten Wochen sowie durch Heimkehr vieler seiner Landsleute erlitten,in nächster Zeit sich wieder glänzender entfalten. Noch vor der SzoregerAffaire war der greise Prota Ncnadoviö in das Fürstenthnm znrück-gegangen um an einer Versammlung theilzunehmen in welcher, wie ver-lautete, eine große Aushebung von Streitern für die nationale Sache be-schlossen werden sollte: jede der l8 Nahien des Fürstenthmncs sollte1000 Mann stellen, die unverzüglich auf dem Schauplatz der ungarischenKämpfe zu erscheinen hätten **). Auch das kaiserliche Kriegs-Ministeriumzeigte sich für das serbische Armee-Corps besorgt. Am 20. Februar langtein Semlin ein großer Transport von Patronen an, und einige Tagespäter überbrachte Hauptmann Blagoviö als Cabinets-Courier 500.000 fl.
E) (Stefan oviö) Erlebnisse im sieb. Armee-Corps S. 144 s.
*2) „Lloyd" Nr. 89 vom 21., Correspondenz aus Semlin vom 13. Februar.