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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Rücktritt Dembiüski's vom Ober-Commando.

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aus den Gemächern des Generals entfernen wolle. Einige Zeit spätererschien Görgei bei Szemere und theiltc ihm mit was er gegen Dem-bii'iski eingeleitet hatte.Können Sie denn", frng der Regierungs-Com-missar,ohne diese Schriften bis morgen keine Anordnung treffen?"O ja!"Wenn dem so ist, finden Sie es für gut die Wirren in denenwir uns befinden durch einen Scandal zu vermehren?"Nein", sagteGörgei ruhig und entfernte sich um die Wachen abzurnfen. Mittlerweilewar aber Rspäsy bei Dembiüski erschienen, der den Grenadieren sobalder von dem Vorgänge erfuhr nbzuziehen befahl und dann Dembiüskifür diesen ohne sein, Ropäsy's, Vorwissen geschehenen Gcwaltact um Ver-zeihung bat. Auch Rüpüsy's Generalstabs-Chef und Adjutant thatcn dies,indem sie versicherten Major Bayer habe ihnen voraus nicht mitgctheiltwas er zu thnn vorhabe.

Am 5. traf Kossuth in Begleitung von MüszLros und Vetter inTisza-Füred ein. Sie kamen alle drei mit dem Vorsatze dem meuterischenGeiste in der Armeekeine Segel vorznspannen"; denn sonst würde dasStaatsschiff von dem Orcane gepackt und zertrümmert werden. Sie warenalle für Dembiüski und gegen Görgei und dessen Anhang gestimmtdiedurch ihre Scheelsucht das Vaterland ins Verderben zu stürzen drohen".Als sich Szemere beim Regierungs-Präsidenten einfand und gegen diesendie Bemerkung fallen ließ Görgei sei ein gefährlicher Mensch, entgcgneteKossuth:Nicht blos gefährlich, er ist ei» Verräther, er muß vor Gerichtgestellt werden." Dazu, meinte Szemere, dürfte doch wohl vorderhandkaum genügender Anlaß sein; ans jeden Fall verdiene Görgci Strafe undDembiüski Genngthuung.

Es fand nun in Kossnth's Absteige-Quartier eine Znsaminentretnngstatt, an welcher nebst Dembiüski die vier Corps-Commandanten GörgeiRöpäsy Anlich und Klapka theilnahmen. So gewandt und schlagfertigGörgei war so sprachen die Thatsachcn, namentlich der Ungehorsam gegenden schriftlichen Befehl von Poroszlü, so laut gegen ihn daß er mehrdenn einmal in sichtliche Verlegenheit gerieth. Auch schloß Kossuth dieBerathung mit der Zusage an Dembiüski: die Regierung werde denVorfall vom gestrigen Tageganz bestimmt dcöavouiren". Allein eskam anders. Am Abend war Görgci bei Kossuth; auch am folgendenTage beriethen beide miteinander bei verschlossenen Thüren. Kossuth deranfangs ernst und kalt gegen Görgci gewesen war wurde immer freund-