Treffen bei Eger-ffarmos.
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begannen setzte sich das 2. Jäger-Bataillon zum Sturm gegen die feind-liche Stellung in Marsch; zur selben Zeit war Montennovo ans demKampfplatze eingetroffcn und führte seine Reiterei seitwärts von Eger-Farmos in Staffeln auf, mitten im feindlichen Geschützfencr das einemOfsicier von Civalnrt-Uhlanen durch eine Vollkngel das rechte Bein wcg-riß. Schon hatte Klapka das Zeichen zum Rückzug gegeben. In vollerOrdnung führte er seine Truppen sammt dem Troß auf einer schmalenund nicht sehr sichern Brücke über die stark »»geschwollene Erlau, jenseitsderen er etwa auf 1600 Schritte neuerdings Stellung nahm.
Müriässy hatte, während die Geschütze der Kaiserlichen ohne Unter-laß fortdröhnten, mit der Fortschaffung seiner eigenen durch die vomThauwetter knietief verschlammten Dorfwege nicht wenig zu schaffen: zumehreren Dutzenden mußten sich Honvöds ins Zeug legen um sic überdas Flüßchen bis au die Straße zu bringen. Doch gelang es zuletztglücklich und ohne Verlust; erst jenseits der Erlau geriethen ein Geschützund einige Munitionskarreu so tief in den Morast daß sic als anfgegebcngalten. Schon waren die Jäger in den Ort gedrungen, der nun vollendsvon Märiässy's Truppen geräumt wurde. Um 7 Uhr abends hatte ver-letzte Mann die Erlan-Brücke passirt, die Klapka darauf abbrechcn ließ;nach seiner eigenen Angabe zählte er 120 Mann an Todten und Ver-wundeten. Die Höhe des Verlustes der Kaiserlichen, der einzig auf Rech-nung der feindlichen Geschütze kam, finde ich nirgends genau angegeben
Erst nach 8 Uhr bei völligem Dunkel verstummte der Kanonendonncrder Kaiserlichen die jetzt vollends von Eger-Farmos Besitz nahmen; mehrwar nicht zu thn». Der Ort liegt in einer völlig versumpften Gegend,was ja Klapka's Truppen am ersten erfahren hatten; bei den Kaiserlichenkannte niemand Weg und Steg, an verläßlichen Karten gebrach es indiesem ganzen Feldzuge durchaus, und aufs ungewisse konnte man sich inder Nacht in eine Gegend von so trügerischer Bodenbeschaffenhcit un-möglich hinauswagen. Wrbna gestattete darum der Division abznkochcnwas selbe seit gestern früh nicht gcthan hatte.
Unter den Weghindernissen die Wrbna die Verfolgung seines Siegesunmöglich machten hatten auch dessen Gegner zu leiden. Mindestensredete sich Anlich, der von Ävü her Klapka zu Hilfe kommen wollte, ansdie stark ausgetretenen Gewässer ans, die zwischen seiner und Klapka'sStellung Hiuliefeu und die ihm den Wcitermarsch durchkreuzten. Görgeihatte sich mit den Divisionen Pöltcuberg und Kmety auf grundlosen