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II. 13. Von KLpolna bis Poroszlö.
„zum schneiden" wie es bei Dembiüski heißt, dazwischen zeitweise dichtesSchneegestöber, so daß man nicht ans hundert Schritte weit sehen kannte.Daher vermochten die beiderseitigen Armee», obwohl die eine wie die an-dere ebenso in Schlacht- als in Marschbereitschaft standen, die ungarischenächst Mezö-Kövesd, die Kaiserlichen eine Stunde vorwärts Maklär, ein-ander nichts anzuhaben. Fürst Franz Liechtenstein der, beim Ansmarschans Pest krank zurückgeblieben, inzwischen nachgekommen war, wurde mitder Reiterei ans Ausknndung gegen Mez6-Kövesd ausgeschickt, konnte sichaber wegen der Unsicherheit des Ausblickes nicht weit vorwagen.
Auf ungarischer Seite sah es ähnlich aus, obwohl Dembinski seineAnordnungen bereits getroffen hatte. Seine Absicht ging dahin im Halb-kreise Poroszlö und den Theißübergang zu decken, wobei er zugleich denVerpflcgs-Magazinen in Egyek näher kam; auch war es ihm darum zuthnn den stark ermüdeten Truppen einige Zeit zur Erholung zu gönnen. Erhatte sein Augenmerk noch immer auf die mittlere Theiß-Armee gerichtetderen Hervorbrechcn er abwarten wollte um sein weiteres Handeln dar-nach zu bestimmen. Seine Anordnungen waren diese:
Klapka mit Scknlich nach Eger-Farmos —
Anlich nach Eger-Lövü mit der Weisung Klapka für den Fall einesAngriffs zu unterstützen —
Görgei mit Pöltenberg und Kmety nach Sz.-Jstvän —
Gnyon nach Nögyes*).
Sein Haupt-Quartier nahm der Oberfeldherr in Jvänka. Der Auf-bruch der einzelnen Divisionen erfolgte nllmälig in den Morgenstundenbis gegen Mittag, worauf der Oberfeldherr sein Hanpt-Qnartier nachPoroszlö übertrug ^ 2 ).
Fürst Windisch-Grätz hatte sich über Nacht etwas erholt, obwohlnoch bei weitem nicht seine gewohnte Kraft znrückgewonncn. klm 5 klhrmorgens nahm er eine Meldung des Generals Parrot entgegen daß überdas Erlauer Gebirge eine starke feindliche Macht gegen Ghöngyös an-rücke. Das konnte wohl, nach dem was Pergen am gestrigen Tage ans-gekundet, nicht richtig sein; allein eine Erhebung in Masse mochte imWerke sein und kannten sich die Städter, wie ihnen von Kossnth befohlenworden, bewaffnet haben. Der Feldmarschall hatte demnach vor, am 2.den Fürsten Franz Liechtenstein nach Erlau zu beordern und die Stadt
*) Nögyes liegt etwas außerhalb des Rahmens unseres Kärtchens ostwärtsvon Ivänka.