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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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II. 13. Von KLpolna bis Poroszlö.

Kaiserlichen weit zurück waren. Und hinter der Reiterei und ArtillerieDeym's der Sumpfgraben mit einer Brücke! Die Husaren auf ihrenflinken Rößlein stürmen gegen die schweren Panzerreiter Deym's heranderen Reihen sie durchbrechen, während andere Abtheilungen nachkommendsie von der Flanke anfallcn. Das Zeichen zum Rückzug muß gegebenwerden und alles drängt gegen den sumpfigen Bach und die Brückeum sich auf die andere Seite zu retten. Drei Geschütze, darunter zweivon denen die man bei Kaschan den Ungarn abgejagt, verfahren sich imMorast und sind, ehe es gelingt sie flott zu machen und über den Grabenzu schaffen, Beute der Husaren, die sie jubelnd und die Säbel schwingendins ungarische Lager bringen. Außerdem hat der unüberlegte Streich denKaiserlichen 9 Todte, bei 50 Verwundete, wovon die Mehrzahl auf derWahlstatt zurückgclassen werden mußten, sowie eine Anzahl Gefangenergekostet. Unter den Verwundeten befanden sich 3 Officiere von Preußen-und 1 von Sunstenau-Kürassiercn; dann Major Prinz Holstein der sichin seiner Husaren-Uniform er war Major im 9. Husaren-Regiment dem Unternehmen als Freiwilliger angeschloßen, im Gefecht den unter-scheidenden Czako verloren hatte und so von den eigenen Kürassieren imRücken angefallen worden war, so daß er übel zugerichtet nach Mecklargebracht werden mußte i").

Graf Wrbna, an der Spitze seiner Infanterie eben über Maklürhinausgerückt, war, als er die ersten Kanonenschüße aus der Gegendvon Mezü-Kövesd vernommen, der Meinung gewesen FML. Rambergsei von Miskolcz eingetroffen, und hatte den Prinzen Ludwig Windisch-Grätz mit dieser Meldung ins Haupt-Quartier gesandt; der Feldmarschall,der sich kaum zu Bette begeben, sandte Nobili an Ort und Stelle sichvom Stande der Dinge zu überzeugen. Inzwischen hatte Montenuovo,durch den immer zunehmenden Kanonendonner gerufen, seinen Anrittbeschleunigt und traf in der Nähe des Kampfplatzes zur rechten Zeit einum die retirirende Reiterei Deym's auszunehmen. Eine Batterie die erVorfahren und schnell abprotzen ließ hielt die Husaren von weiterer Ver-folgung ab, worauf auch Deym seine geretteten Geschütze wieder insFeuer brachte. Bald war auch die Brigade Wyß zur Stelle und manformirte sich eben in Schlachtordnung als Nobili eintraf. Der General-Quartiermcister des Feldmarschalls, die Ruhe und Ueberlegung in Person,war nicht geneigt die Verantwortung eines Angriffes für sich zu tragenund ließ die Truppen auf den Höhen vor Maklar Stellung nehmen, wo