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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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180 II. 12. Der zweite Schlachttag von Küpolna.

Truppen Schulz' und Jdzikowski's herbcizuführcn, während er selbst seineAnordnungen trifft um den Kaiserlichen jeden Schritt ihrer Vorrückungstreitig zu machen.

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Die Kampflinie erstreckte sich jetzt von nordwärts Verfielst bis süd-lich über Kaäl hinaus in einer Ausdehnung von zwei österreichischenMeilen; sie konnte auch kaiserlichcrscits nicht kürzer gehalten werden, daes am linken Flügel um die thatsächliche Vereinigung mit dem III. Armee-Corps zu thnn war. Rechnet man ungarischerseits noch die AbtheilungSchulz bei Erlau, kaiserlichcrseits die gegen Pvroszlü opcrirende BrigadeZeiöbcrg hinzu, so hatte das Schlachtfeld eine Ausdehnung von nahezufünf österreichischen Meilen. Kam das Nord-Corps Rambcrg's dazu,dessen Eingreifen von Miskolcz her man kaiserlichcrscits immer in Rech-nung zog, so erweiterte sich der Kampfplatz auf ebenso viele Meilen gegenNordosten hin. Doch Oberlieutcnant Usz traf an eben diesem Tage inKaschau ein, wo jetzt erst Ramberg in die Lage kam seine Brigaden nacheinem festen Ziele nusmarschircn zu lassen.

Den Mittelpunkt der beiderseitigen Manoenvrcs bildete noch immerder Ort, nach welchem mit Recht die Schlacht nachmals benannt wurde.Kripolna ist ein langgcdehntes Dorf, von dessen süd-östlichem Ende sichzu dem Hügel ans welchem der mchrerwähnte Meierhof liegt eine etwa300 Schritt breite kahle sanft ansteigende Bodenerhöhung hinzieht; zwischendem Dorfende und dem Mcierhof stand ein Häuschen, das mit gutenfeindlichen Schützen bedacht den vordringenden Kaiserlichen manche Un-annehmlichkeit bereiten konnte. Der Hügel selbst war mit Mannschaft undGeschütz stark besetzt, so daß die beiden Jäger-Compagnien Dürfeld's,im Eifer der Eroberung zu hitzig losstürmend, vom feindlichen Kar-tätschenfeuer, von den Kugeln der Höhe und aus dem Einzelnhäuschenstark mitgenommen wurden und zuletzt sich in das Dorf znrückziehenmußten, so daß ihnen eine Abtheilnug Baden und eine Cavalerie-Batterievon der Artillerie-Haupt-Reserve zugcsandt wurde, während Dcmbmski10 von den Geschützen, mit welchen er Colloredo bei Tüthfaln zum Stillstandgebracht, neuerdings auf die Höhen oberhalb Käpolna, das BataillonZanini aber gegen das nördliche Ende des Ortes beordert. Jetzt eröffnendie ungarischen Batterien von den Höhen ein fürchterliches Feuer gegenden Ort, Märiüssy führt das 47. Honvöd-Bataillon ans der Chaussee