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II. 11. Der erste Schlachttag bei KLpolna.
und jubelnd verließen, vernahmen sie aus der Volksmenge welche diesemSchauspiele zusah die Worte: „Wartet nur bis morgen, da wird euchwohl das Singen vergehen!"
Der Fcldmarschall selbst sowie die Officiere seines Haupt-Quartierswaren in der besten Laune, obwohl man sich den Ernst der Lage keines-wegs verhehlte. Es gab wohl solche die da meinten das Ziel dem Kriegmit einem Schlage ein Ende zu machen werde sich jetzt erreichen lassenund die feindliche Hauptmacht von drei Seiten umstellt — Wrbna vonSüden, Schlik von Westen, Ramberg von Norden — bei einer entschei-denden Niederlage zu einer Capitulation n In Ulm gezwungen werden,dafern nicht Dembinski klüger als Mack die strategische Mausfalle riecheund beizeiten zum Rückzug blase*). Führte aber der Schlag den manvor hatte nicht die gewünschte Entscheidung herbei und hielt sich Komorn,dann war man bis auf weiteres d. h. so lang keine ausreichenden Ver-stärkungen nachkamcn, ans die Vertheidigung dessen was man bereitshatte angewiesen, vor allem ans die Behauptung der Hauptstädte, nichtblos weil sie den Mittelpunkt des Landes, sondern auch durch die Ueber-gänge die sie schützten die Donau-Linie beherrschten.
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Die von Windisch-Grätz für den 26. Februar getroffenen Disposi-tionen waren diese:
Schlik über Sirok gegen Verfielst —
Wrbna mit der Division Csorich von Gyöngyös gegen Käpolna —
Edmund Schwarzenberg von ^.rok-Szälläs gegen Kaäl —
Zeisberg nach Heves.
Eine auf Vorposten gegen Solymos stehende Division ErzherzogStephan, Hanptmann Radanovich, und eine in Säär stehende Jäger-Division, Hanptmann von Brandenstein, hatten Befehl gegen Verfielst vor-zurücken, dort das Erscheinen Schlik's abzuwarten und sodann bei ihrerzur Brigade Colloredo gehörigen Truppe einzurücken. Der Gesammtstandder operircnden kaiserlichen Truppen betrug nach den Standcs-Rapporten
*) tt Pest 23. Februar A. A. Ztg. Nr. 60 S. 915; offenbar aus der Federeines kaiserlichen Osficiers.