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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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II. 10. Vorbereitungen und Zwischenfälle.

defensiven Wirkungskreis" znwciscnd sich vvrbchielt ihnin die 2age znversetzen mit Nachdruck offensiv handeln zu können was bald geschehenwird"*). Doch die freundlichen Worte waren nicht im Stande die tiefeVerstimmung zu heben die man in der Umgebung Jelaöiü' seit dem Ein-rücken in die Hauptstädte gegen alles empfand was aus dem große»Haupt-Quartier kam, und die sich noch verbitterte als man erfuhr daß

der eigene Gcneralstabs-Chef des Corps-Commandanten zum Ausmarsch be-stimmt worden, so daß gerade nurer selbstgleich einem alten Pen-sionisten" zur Unthätigkeit verurtheiltsei. Denn daß es zu einem neuenAngriff der Ungarn von der Szvl-nvkcr Seite kommen würde, zu dessenAbwehr man sich ebenso kampflustigfühlte als vollkommen gerüstet glaubte,schien für den Augenblick keine Aus-sicht vorhanden. Zu einem größerenVorstoß aber war der Banus weder ermächtigt, noch besaß er dazu dieausreichenden Streitkräfte ^). Er verfügte blvs über die Jnsantcrie-Brigaden Gramont Karger und RastiL früher Neustädter, welch letz-terer mittlerweile eine Bestimmung in Kroatien erhalten hatte unddie Cavalerie-Brigade Ottinger, zusammen 9 Bataillone 22 Escadrvuen48 Geschütze, womit vorzüglich die beiden wichtigen Uebcrgangs-Punkte beiSzolnvk und Czibakhäza im Auge zu halten waren.

Bei Szolnvk hatte man, wie früher erwähnt, in der ersten HälfteFebruar die Anlage eines Brückenkopfes begonnen, der am 17. vollendetwar und mit schwerem Geschütz versehen wurde eine Unter-nehmung, welche ungarischerseits am 18. mit einer stärker» AbtheiluugInfanterie, einigen Schwadronen und Geschützen gegen denselben ver-sucht worden, hatte dem Feuer der Kaiserlichen weichen müßen. In Czibak-hüza hatten die Ungarn die bei dem' letzten Angriffe der Kaiserlichentheilweise zerstörte Brücke wieder hergestellt und die Besatzung verstärkt,die jetzt 1 Bataillon Schwarzenberg, 1 Division Franz Karl, 2 BatailloneHonvods, 2 Escadrvnen und anderthalb Batterien betrug. Am 24. abends

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