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II. 10. Vorbereitungen und Zwischenfälle.
errathen zu können dessen Augenmerk man immer zwischen Pest undKomorn suchte. Der Feldmarschall beschloß darum mit dem II. Armee-Corps, dessen Führung wieder Wrbna übernehmen sollte, ans der Mis-kolczer Straße vorzurücken, im Vormarsch Schlik heranzuziehen undsodann mit vereinter Kraft dem Feinde entgegenzugehen. Als aber am19. von Colloredo Meldung kam daß sich die Ungarn bei Käpolnasammeln und es zunächst auf ^rok-Szälläs und Gyöngyös abgesehen zuhaben scheinen, beschloß Windisch-Grätz den Feind herankommen zu lassenund bei Gödöllä zu erwarten, da die Gegend von da bis über Gyöngyöshinaus kein günstiges Schlachtfeld zu bieten schien. Von der DivisionCsorich war mittlerweile General Wyß von Waitzen nach Gödöllä ge-rückt; Fürst Edmund Schwarzenberg, dessen Division jetzt die Infanterie-Brigade Dietrich, die Grenadier-Brigade Schütte und die Cavalerie-Brigadc Bellegarde bildeten, und die Artillerie-Hauptreserve befandensich marschbereit in Pest. Am 20. berichtigte Fürst Colloredo seine frühereMeldung: der Feind sei nicht vorgerückt, scheine sich vielmehr umMezä-Kövesd zu sammeln und habe schwache Abtheilnngcn gegen Erlauvorgeschoben; Görgei scheine noch in Kaschau zu stehen. Das änderteden früheren Plan und es galt nun dem Feinde über Gyöngyös hinausentgegenzugchen. Schwarzenberg erhielt Marschbefehl. An Schlik ergingin der Nacht vom 21. znm 22. die Weisung von Pstcrväsär über Erlauund Käpolna seine Vereinigung mit dem II. Armee-Corps zu bewirken;sollte mittlerweile der Feind von Mezä-Kövesd gegen Pest vorgerücktsein so hätte Schlik seinen Marsch auf Gyöngyös zu richten. DieDepesche an Schlik war unterwegs als dessen Bericht aus Rima-Szscsüber seine beabsichtigte Unternehmung gegen Sz.-Päter eintraf, worausman ersah daß Görgei nicht mehr in Kaschau stehe und man es dahermit einer um dessen Armee-Corps verstärkten feindlichen Macht zu thunbekommen werde. Windisch-Grätz beschloß darum auch einen Theil desI. Armee-Corps in der äußersten rechten Flanke Mitwirken zu lassen undbestimmte zur Führung der für diesen Zweck zusammengestelltcn Brigadeden Generalstabs-Chef des BannS. An Rainberg aber wurde am 23.Obcrlientenant Usz von Palatinal-Husaren abgcschickt, welcher ihm denBefehl zu überbringen hatte sich über Kaschau gegen Miskolcz in Marschzu setzen und von da im Rücken der feindlichen Aufstellung zu operiren^H.
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