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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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An der mittler» Donau Um Gy'ongtM.

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Obristen Züllich von Zülborn der mit einem Bataillon Wimpffen in Tolnastand beordert die Donan zn übersetzen, Kalocsa zu züchtigen und dieGeschütze zu nehmen, dieser aber sich für eine solche Unternehmung znschwach erklärt, und wohl mit Recht. Denn zur selben Zeit war Vocseymit 6000 Mann und 24 Geschützen bei Csongräd und Alpär auf dasrechte Ufer der Theiß gegangen, hatte in Fölegyhäza Quartiere fürgrößere Trnppenkörper angesagt und seine Vorposten bis aus eilte Viertel-meile von Kecskemöt vorgeschoben, das Obrist Stnuffer mit seinenHardegg-Kürassieren zu räumen im Begriffe stand. Ans Ofen kam jetztan den Grafen Nugent der Befehl, 1 Bataillon und 1 Escadron, dieam 19. und 20. in Szekszärd eintreffen sollten, nach Tolna marschirenzn lassen wo sie weitere Befehle abzuwarten hatten*).

Anderseits konnten Meldungen solcher Art den Feldmarschall inseiner Absicht der aufständischen Hauptmacht einen entscheidenden Schlagbeizubringen nur um so mehr bestärken, als jetzt von der KomornerSeite keine Störung zu besorgen stand. Es gab da zwar fortwährendkleinere und größere Ausfälle der Garnison, die aber jederzeit mit Erfolgznrückgeschlagen wurden^"). Am 23. Februar hatte es Simnniö vonSz.-Peter südwärts von Nenhänsel mit einem Theile der Garnisonvon Gran aus die feindliche Besatzung von Heteny 3 BatailloneHonved, 200 Husaren und 8 Geschütze abgesehen, die aber beimersten Erscheinen der Kaiserlichen in Eile den Ort verließ, die Ätvaübersetzte und unbehelligt die Festung erreichte. Simuniö ging jetzt daranam linken Donau-Ufer den Ccrnirungs-Ning um die Festung zn schließen Hetöny Kurtakeszi Marczalhäza Pnszta-Virth Zsitvatö und durcheine zwischen Zsitvatö und Duna-Almäs nächst der Mündung der Ätvaherzustcllende Ueberfnhr die Verbindung zwischen dem rechten und linkenUfer zu unterhalte»; der bei Radväuy postirte Dampfer Schlik Eomman-dant Oberl. Turba v. Dravenau, Civil-Schiffö-Eapitain Ullisperger undein kleines Detachement in Duna-Almäs hatten diesen Uebergang zu sichern.

Im großen Haupt-Quartier vermochte man zwar die wahre AbsichtDembmski's nicht zn durchschauen, was auch bei dessen bis dahin ziemlichzufälligen Kreuz- und Querzügen etwas schwierig war; allein von dereigenen Lage ausgehend glaubte man auch die Gedanken des Gegners