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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Marsch der Kaiserlich?» über die Matra.

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der Nacht gegen hundert Eichen in Brand standen. Das Schauspiel warzwar schön, wie wir einem Augenzeugen aufs Wort glauben, spendeteweit und breit eine romantische Helle, warf auf die malerischen Gruppender Krieger einen erwärmenden Schein, zog aber manchem der leicht-fertigen Veranstalter desselben nachdcrhand eine Tracht Stockprügel ein.

Mit dem 22. begann der Marsch in südlicher Richtung über Bergund Thal aus elendem Weg, streckenweise auch ohne Weg. Es ging durchdas vielverzweigtc Gcbirgsland der Matra, über steile Ansteigungen hinauf,an jähen Abgründen vorbei, dann wieder zwischen schroffen Wänden insehr engen Thülcrn deren Grund durch den winterlichen Niederschlag inWeichland umgewandelt war, wo die Schlitze Gefahr liefen stecken zubleiben und auch wirklich zu Hunderten stecken bliebe», so daß die Klügernihre Fußbekleidung in der Hand marschirten oder, nach Zulaß der Gegendihre Gewehre als Stützen und Bergstöcke benützend, sich längs den felsigenSeitenwänden oft stundenlang fortdrückten. Die Räder der Wagen undGeschütze sanken oft bis über die Axen in den Morast wo alles was inder Nähe war Hand anlegcn mußte um aus der Noth zu helfen. Anandern Stellen wo unbändige Wildwasser querüber liefen mußten Brückengeschlagen werden die gerade so lang anhielten um das Fuhrwerk glücklichauf die andere Seite zu schaffeil. In Zäbor ließ der Feldherr, mitten imKoth stehend, seine Truppen an sich vorbcimarschiren die trotz der Mühenund Strapazen guten Muthes waren. Auch wurde nach Möglichkeit dafürgesorgt sie an kräftigender und dem hungrigen Magen erwünschter Nah-rung, Erbsen Bohnen Brod, nicht Mangel leiden zu lassen. Der Tagwar für die Jahreszeit warm, was die Kälte der darauf folgenden Nachtum so empfindlicher machte; dazu die Ermüdung der Leute von denen 30bis 40 per Compagnie blosfüßig in die Station einrückten und manchersich erschöpft zum Schlafe hinwarf ohne sich die Zeit zu gönnen einenBissen zu sich zu nehmen*). Die Beschwerlichkeiten am 23. waren fastdieselben, vorzüglich bei der Brigade Fiedler deren Artillerie und Fuhr-werk auf dem Marsche nach Ujfalu und Nemthi acht Stunden längerbrauchte als das Fußvolk. Schlik nahm sein Haupt-Quartier mit derBrigade Pergcr in Erdü-Kövcsd oberhalb Psterväsär, welch letzteresFML. Schnlzig mit den Generalen Kriegern und Deym besetzte; eineAbtheilung Latour und die Pionniere wurden in Jväd einquartiert. Die

*) Koöiöka S. 216 220 .

Helfert, Geschichte Oesterreichs. IV. 3.

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