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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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An der Sajn-Brücke von Sz.-Pöter.

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Am 18. Februar ließ er die Brigade Fiedler mil der Artillerie-Reserve und den Pionnicren, nachdem sic vor ihm mit klingendem Spielund unter dem Hnrrah der Soldaten Revue passirt, in Rima-Szombathzurück und trat mit den drei andern Brigaden Parrot befand sichbereits auf dein Wege gegen Pstcrvnsiir den Marsch gegen Putnokan, wo er mit der Brigade Deym am 19. gegen Abend eintras;FML. Schnlzig mit der Brigade Kriegern, welche die Vorhut bildete,stand in Dubiöänh, Pergen rückwärts in Male Hvth und Bänrsvc.Der 20. wurde znm Rasttag bestimmt, weil Schlik für nöthig gefundenhatte den Feldmarschall von seinem Unternehmen in Kenntnis zu setzen Prinz Nassau war cs den er nach Ofen sandte und dessen Ant-wort abzuwartcn, die nach seiner Schätzung längstens am 21. zurück seinkonnte. Einstweilen sandte er den Saj« hinab Strcifwachen die aufHusarenschwärmc stießen und die Meldung brachten daß Sz.-Pster starkvon Feinden besetzt sei*).

Dembinski hatte in Miskolcz den Aufbruch Schlik's von Rima-Szom-bath noch am 18. erfahren und ohne Aufschub seine Anstalten getroffensich ihm mit überlegenen Kräften entgegcnzustellen. An Aulich im Hernüd-Thale, an Pöltenberg an der Bodva ergingen Befehle; an elfteren:von Szikszö westwärts abzufallen und die Richtung auf Sz.-Pster ein-zuschlagen; an letzteren: seinen Marsch auf Sz.-Pster zu beschleunigen;Guyon sollte ihm in derselben Richtung auf Tagmarschweite Nachfolgen.Der Vormittag des 21. war für Aulich und Pöltcnberg als der Zeit-punkt bestimmt wo sie an ihren Zielen angelangt sein müßten.Wennnur General Görgei nur 15.000 Mann zuführt", schrieb Dembinski vollZuversicht an Kossuth,so kann ich für den Sieg der ungarischen Armeegutstehen." Um 8 Uhr morgens am 21. brach er mit der Brigade Schulzvon Miskolcz auf: er wollte nicht zu früh in Sz.-Pster eintreffenumdie Aufmerksamkeit des Feindes nicht vorzeitig zu erregen". In der Nähevon Sz.-Pster ließ er halten um das Anrücken der Görgei'schen Divi-sionen abzuwartcn. Gegen 11 Uhr zeigten sich Staubwolken auf der vonEdelin herführenden Straße. Es war Pöltenberg welchen Dembinski eineDefensiv-Stellung in seiner rechten Flanke nehmen ließ; ein tiefer Riß,durch die von den Höhen der Matra reißend herabeilenden Wassergebildet, lief vor Pöltenbcrg's Linien hin; hinter dem Riß protzten die

S. das Kärtchen vor. Bd. S. 252.