Eröffnung der preußischen Knmmcrn.
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in den Kammern das Uebergewicht hatte als im Lande sehr bedeutsameWahrzeichen kundgab, war man darauf bedacht sich mit den beidenmächtigen Nachbarstaaten über im Nothsalle zu leistenden militairischcnBeistand ins Einvernehmen zu setzen"?). In Preußen selbst war manaufs beste gerüstet und half fortwährend nach. In Berlin wurde derBclagcrnngsstand mit einer Strenge gchandhabt, die Ucberwachungder Presse, der öffentlichen Festlichkeiten und Kundgebungen mit einerSorgfalt geführt, über welche niemand Grund hatte sich zu beklagen alsjene denen dadurch ihr nnruhstiftcndes Handwerk gelegt wurde. Auf denBahnhöfen wurde jeder anlangendc Fremde scharf ins Auge genommenso daß, wie man versicherte, die gefährlichen Zugvögel die Berlin zumZiele hatten aus der letzten Station vor Berlin auszustcigcn und in dieHauptstadt zu Fuß einznmarschiren pflegten. Die Garnison war zu AnfangFebruar um vier Infanterie-Regimenter vermehrt worden, in den Dörfernder Umgebung lag Reiterei. Die Bataillone wurden mit Zündnadel-Gcwehren versehen und auf der Hasenhcide Ungeübt; kriegerische Auf-märsche fanden als eine Art Anschauungsunterricht für die Aufstands-lustigen von Zeit zu Zeit auf den größeren Plätzen von Berlin statt,lieber all das hielt „Papa Wrangel" seine Hand, von dem cs nur zugut bekannt war daß er in gewissen Dingen nicht mit sich spielen lasse.Die Nadicalcn hatten sich den kommenden 18. März als Jahrestag dessiegreichen Aufstandes zu einer großartigen Kundgebung auserkoren, diezugleich eine Musterung ihrer Kräfte abgeben sollte. Als eine Deputationbeim Stadt-Commandanten erschien sich die Erlaubnis zur Begehungdieser „Festlichkeit" zu erbitten, antwortete Wrangel kurz: „Meine Herren,wenn Sie feiern werde ich feuern!"
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Um Mitte Februar war Prinz Friedrich von Preußen in Frankfurtangekommen und hatte daselbst aus unbestimmte Zeit Aufenthalt genommen.Man brachte dies mit dem Zustand des Reichsverwcscrs, dessen Genesungsehr langsam fortschritt und häufig durch Rückfälle unterbrochen wurde,in Zusammenhang. Sollte man sich, argwohnte man österreichischerseits,für den Fall vorsehen wollen daß die Krankheit des Erzherzogs einenschlimmen Ausgang nehmen oder sein in der letzten Zeit so oft geäußerterWunsch znrückzutreten sich erfüllen würde?! Einer der Erbkaiscrlichen
Helfer«. «Äeschichtc Oesterreichs. IV. S. 8