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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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König Wilhelm I. von Württemberg.

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des leitenden Comitss der Hauptstadt; die Radicalen sagten ihm nachdaß er ein anderer geworden seit er in die höchsten Kreise hinaufgerückt,und in der That hatte er wiederholt Anlauf genommen sich non seinenfrüheren Gesinnungsgenossen zu trennen, ohne doch den rechten Mathund die Kraft dazu zu haben. König Wilhelm verhehlte sich nicht wiesehr er unter diesen Verhältnissen litt.Man hat mir meine ge-genwärtigen Minister aufgedrnngen", sagte er zu Baron MaximilianHandel, als dieser tun die Mitte Januar seine Antritts-Audienz alskaiserlicher Gesandter hatte,und ich muß sie ertragen; sie sind keineStaatsmänner mit denen ich politische Angelegenheiten besprechen könnte."Er sprach die Worte mit dem schwer verhaltenen Ingrimm eines altenKriegers, der ans dem Schlachtfelde mit Ruhm bedeckt und an mili-tairische Subordination gewohnt an den Ketten nagt welche die Unbildender Zeit ihm auferlegt. Er bat Handel mit dem Minister des Aeußcrnv. Roser nur die laufenden Geschäfte zu besprechen, in wichtigeren An-gelegenheiten sich ohne Vorwissen der Minister durch den Cabinets-Secretair v. Maucler unmittelbar an ihn, den König, zu wenden,undich werde Sie alsdann immer mit Vergnügen empfangen" b2). KönigWilhelm war gleich seinem Volke mehr österreichisch als preußisch gesinnt;er erklärte sich bereit den Kaiser von Oesterreich, aber nicht den Königvon Preußen als Reichsoberhaupt anzuerkennen, falls eine solche Ver-anstaltung beliebt würde. Das preußische Rundschreiben vom 23. und einsich darauf beziehendes eigenhändiges Schreiben Friedrich Wilhelm IV.vom 26. verdroß ihn überdiemaßen. Er erblickte darin nichts als eineBnnsen-Arnim'sche Jntrigue zu welcher Gras Bülowmit seinem HerrnAbecke" die Hand geboten habe. Er nahm daran Anstoß daß der Königvon Preußen die National-Versammlung von Frankfurtals seinesgleichen"ansahmit der er in Verhandlung treten will". Er wünschte sehnlichstdaß Oesterreich in Erwiderung auf das preußische Rundschreiben miteinem positiven Vorschläge hervortrete, an den man sich württembergischer-seits anlehnen könne*).

Gegen Rcchberg, der am 10. und 11. in Stuttgart weilte, sprachsich König Wilhelm I. in gleicher Weise aus wie gegen Handel.Dereinzige meiner Minister", bekannte er dem kaiserlichen Vertrauensmann,der die nöthige Fähigkeit hat und mit welchem ich verkehre, ist

) Handel nach Wien Nr. 10 am 6., Nr. 12 L am 9. Februar 1849.