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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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DieAkolythen Mazzini's".

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Giuseppe Fest,, der in unausgesetztem Briefwechsel mit dem PräsidentendeS TrienterOomitato pntriottioo" Panizza stand; von Baron Turcoder nach der Einnahme von Wien nach Hause eilte und hier, weilihm wegen seiner gemäßigteren Haltung in Wien seitens der Exaltadosein Mistrauens-Votum zngedacht war, durch heftige Reden und geschäftigesBordrängen sich wieder in ihre Gunst zu setzen suchte; endlich von demInnsbrucker Appellations-Rath Johann Dcpretis von Cagnodo der,wie es in einem amtlichen Berichte an den Grafen Stadion hieß,anVerstand Verschlagenheit und schlechter Gesinnung gegen Oesterreich allenandern weit voransteht". Während der Urlaubszeit im October, wo dieitalienische Partei den Zerfall der Monarchie angekündigt hatte, war ervon Bezirk zu Bezirk gereist, hatte überall vomxoxolo Kovrano olisoomrrnäa," und davon gesprochen daß es, wen» die Trennung nicht gut-willig zugegeben werde, zuintti äi sanAus" kommen müße. Einer-Deputation von Strigno, die sich über ihren Landrichter Maestrella be-schwerte, hatte er den Wink gegeben daß es in Wien ein Mittel gebedas man in solchen Fällen anzuwendcn Pflege, wie denn in der Thateinige Tage später dem Landrichter eine Katzenmusik veranstaltet wurde.Dabei habe er, wie es in dem amtlichen Berichte hieß, über die Lauheit derLandbevölkerung geklagt, da er nirgends politische Vereine gefunden, keinePlacatc gesehen, keinen Demonstrationen begegnet habe. .. In den Städten,namentlich Trient und Rovcredo, führte die italienische Partei das großeWort und trug eine kecke Zuversicht zur Schau, als könne cs von Seitedes constituirenden Reichstages gar nicht fehlen-^).

In der That nahm unter den Gegenständen deszweiten Thcilesder Verfassung", wie man cs im Krcmsicrer Constitutions-Ausschußcnannte*), die Erwägung in welche Bestandthcilc das nicht-ungarischeGebiet des Kaiscrstnates zerfallen sollte, einen der ersten Plätze ein undhier wieder war es die süd-tyrolische Frage welche eine der bedeutendstenRollen spielte. Im Z. 2 des lithographirtcn Entwurfes, welcher den Be-rathungcn im Ausschüße zur Grundlage diente, fand sich alsselb-ständiges untrennbares" Rcichsland angeführt:Die gefürstete GrafschaftTyrol sammt Vorarlberg" **), wodurch also eine Scheidung von Dentsch-und Wälsch-Tyrol ausgeschlossen war. Von den drei Vertretern Tyrols

*) Vor. Bd. S. 9 s. 64 f.

Anton Springer Protokolle des Verfassungs-Ausschußes im österr. Reichs-tage (Leipzig S. Hirzcl 1885) S. 15 >).