Forderungen der Nuthcnen.
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sie zustande käme, ihren Plan durch Losreißung Galiziens von Oesterreichdas alte Polenreich wieder hcrzustellcn gänzlich vereiteln würde" ").
Die Beschwerden der Nuthcnen würden wohl nicht den Ansschlaggegeben haben; allein Zaleski war, schon weil er den Polen nicht vonHans aus mistraute sondern ihnen freiere nationale Entwicklung gönnte,ein Dorn im Auge aller Männer des alten Systems. Schon daß Za-leski bei den Polen beliebt war, während vor ihm Krieg und Stadionund selbst jetzt der Vice-Präsident Graf Gotuchowski von ihnen angefeindctwurde, galt für verdächtig und als ein Beweis daß Zaleski „als un-zweifelhafter Schildträger dieser staatsgefährlichcn Partei" zu betrachtensei. Daß er der polnischen Sprache in den Aemtern Platz verschafftewurde ebenso in sein Schildbuch eingetragen, wie daß er die „deutschen"Professoren von der Krakauer Universität verabschiedet hatte*). Allenseinen Personal-Ernennungen begegnete Mistrancn und als einer der spre-chendsten Beweise der bedenklichen Richtung der er sich hingegeben habegalt sein Vorschlag für das nach dem Rücktritte des Ritters von Väc-laviöek erledigte lateinisch-katholische Erzbisthum zu Lemberg. Zalcski'sWahl traf nämlich den Przemysler Bischof und ReichstagsabgeordnetenWierzchlejski, einen Geistlichen von vorzüglichen Eigenschaften, der sich aberan der nationalen Bewegung hervorragend betheiligt hatte, der PrzemyslerUaäa oUirvatslna sowie dem Lemberger Central-Nathe beigetretcn war,in der Ikacka des Peszynski sogar den Vorsitz eingenommen hattet). „Ichfühle mich daher veranlaßt", schrieb Hammerstcin dem Grafen Stadion,„Euer Exccllenz wiederholt und dringend vorzustellcn daß es nun, bei derMacht welche der Landes-Chef besitzt, um so nöthiger erscheint daß derselbevon der Zweckmäßigkeit der Ministerialen Richtung überzeugt, nicht via factidieser entgegen manches cinführe und sich dabei durch eine sonstige Beob-achtung der Förmlichkeiten den geschickten Anstrich der Pflichttreue gebe."
In der ersten Woche des neuen Jahres war die Adresse der ge-mäßigten polnischen Partei, mit vielen Hunderten von Unterschriften be-deckt, endlich zur Absendnng bereit; auch der Zwiespalt zu welchem dieZnstandebringung derselben Anlaß gegeben hatte war ausgeglichen undFürst Jablonowski machte nun keine weitern Schwierigkeiten sich an dieSpitze der Deputation zu stellen welche dieselbe nach Olmüz bringen sollte.Dem Fürsten schlossen sich an: die Grafen Alexander Stadnicki und Kazimir