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paar Jahre später sind mir Fick's anonym erschienene „Apho-rismen" (3 Bändchen, Münster Aschendorff 1861, Wien MayerL Comp. 1867) in die Hände gekommen, nnd da mußte ichmir nach selbst gewonnener Einsicht sagen daß ein Gelehrtervon so umfassendem Wissen, von einer so gediegenen Auffassungder Geschichte, von einem so tiefen Verständnis der ernstestenFragen und Räthsel des Lebens, unmöglich als Lehrer derMann sein konnte als welcher er mir von entweder schlechtunterrichteter oder übelwollender Seite dargestellt worden. Fickselbst hat erst viele Jahre später mein Urtheil zu Gesicht be-kommen nnd es hat sich zwischen dem schwer Verletzten unddessen absichtslosem Verletzer ein Briefwechsel entsponnen, vonwelchem ich nur sagen will daß sich der edel denkende Mannüber das offene Bekenntnis meines unwillkürlichen Vergehensmir aufrichtig versöhnt erklärt hat. Er ist bald daraufgestorben. Lncas Ritter von Führich hat ihm JosephFick; Sep. Abdruck a. d. Hist.-pol. Bl. München 1882) einwürdiges biographisches Denkmal gesetzt, und dabei den ebenerwähnten Zwischenfall nicht mit Stillschweigen übergangen.
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Von Vielen wurde meinem Werke „Objectivitüt" an-erkennend zugesprochen, meinem letzten Bande von zwei Seiten„Mangel an Objectivitüt" zum Vorwurf gemacht.
„Was ist Objectivitüt?" könnte Pontius Pilatus fragenund ich wüßte keine Antwort. Mindestens in der Historio-graphie kann ich mir das, was inan reine Gegenständlichkeit