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der witzige Lakonier, den jemand aufforderte, die Dioskuren zuHilfe zu rufen, um ihm aus dem Sturm zu helfen").
Es scheint ferner ein natürlicher Wunsch auf Seiten desFreundes zu sein, daß der Andere fern bleiben möchte von derTheilnahme an seinem Unglück, während doch dieser Andere ebenTheil daran nehmen möchte. Beides ist ganz natürlich und leichtzn begreifen. Es darf ja doch dem Freund nichts so schmerzlichsein, als den Freund nicht zu sehen; nun darf man aber dochwohl nicht auf das eigene Wohlbefinden ausschließlich sehen; deß-halb muß der Freund die Theilnahme des Freundes zu verhin-dern suchen, weil es ja doch genug ist, wenn er selber im Un-glück ist, sonst könnte es scheinen, als suche er nur das Seinigeund als suche er nur seine Freude selbst um den Preis, daß derFreund Unlust habe. Allein doch scheint es auch, daß das Un-glück leichter zu tragen sei, wenn Einer es nicht allein zn tragenhat. Da es nun wünschenswert!) ist, glücklich zu sein, und zwarzusammen, so ist klar, daß es auch gewissermaßen wünschcns-werther ist, zusammen zu sein bei kleinerem Gut, als getrenntzu sein bei größerem Gut. Weil es aber nicht ausgemacht ist,welche Bedeutung dem Zusammen beizulegen ist, so entsteht soforteine Meinungsverschiedenheit: der Eine meint, es gehöre zurFreundschaft, daß man an Allem zugleich Theil habe, wie es jaauch nach allgemeiner Ansicht angenehmer ist, zusammen zn speisen,als allein, wenn man auch dasselbe zum essen hat; der andereTheil aber ist damit nicht einverstanden. Will man aber indieser Beziehung eine recht große Steigerung vornehmen, so wirdman zugeben müssen, daß es falsch sei, wenn man behauptet, cssei besser, ein großes Unglück zu Heilen, als großes Glück ge-trennt zu genießen. Und ganz ähnlich verhält es sich auch mitdem Unglück. Das einemal nemlich wünschen wir, die Freundemöchten entfernt sein, damit sie keine Unlust haben, wenn nem-lich ihre Anwesenheit doch nichts helfen kann; ein anderesmal istes höchst angenehm, wenn sie da sind. Der Grund dieses schein-
') Er muß also gesagt haben: wen» die Dioskuren seine Freunde seien, somüssen sie vielmehr wegbleiben, anstatt zu ihm -» kommen,