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sich doch der Wahrheit mehr oder weniger. Doch werden wirdarüber bei der Untersuchung des Gerechten noch weiter spre-chen '); zunächst ist klar, daß der Vorsatz weder schlechthinein Wunsch, noch eine Meinung ist, sondern Meinung undBegehren, sobald diese auf Grund der Ueberlegung eine Verbin-dung eingegangen haben.
Wer nun überlegt, der überlegt immer um eines Gegen-stands willen, der Ueberlegende hat stets ein Ziel, auf welcheser das Zweckmäßige bezieht; niemand aber überlegt in Betreffdes Ziels selbst, vielmehr ist dieß Ausgangspunkt und Voraus-setzung, wie es in den theoretischen Wissenschaften Voraussetzungengibt, worüber oben^) gleich anfangs in der Kürze, in der Ana-lytik aber ausführlich gehandelt worden ist; dagegen bezieht sichdie Erwägung auf das, was zum Ziele führt, und ist immermit Methode verbunden oder ohne Methode, wie z. B. wennman überlegt, ob man Krieg führen soll oder nicht. An derSpitze aber steht eben als Vorausgehendes das Warum, d. h.der Zweck, das Ziel, z. B. Reichthum oder Lust oder was nunsonst gerade der Zweck sein mag. Der Ueberlegende überlegtnemlich, ob seine Erwägung wirklich aus den Zweck begründetist, was dabei förderlich ist um die Sache auf das Subjekt zu-rückzuführen, oder wie er selbst zum Ziel gelangen kann. DasZiel aber ist seiner Natur nach immer ein Gut, sowie dasjenige,worüber man im einzelnen eine Ueberlegung anstellt, wie z. B.ein Arzt überlegen kann, ob er eine Arznei reichen, der Feld-herr, wo er ein Lager schlagen soll: für diese ist der Zweck dasschlechthin beste Gut, in widernatürlicher, verkehrter Weise aberist der Zweck nicht ein wirkliches Gut, sondern nur das schein-bar Gute. Der Grund hievon liegt darin, daß die Dinge theil-weise nicht zu etwas Anderem gebraucht werden können, alswozu sie von Natur bestimmt sind, wie z. B. das Gesicht; dennes ist nicht möglich etwas zu sehen, ohne den Gesichtssinn, nochetwas zu hören, ohne den Gehörsinn; — wohl aber kann man
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