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Jähzirn,Verwegenheit,Unverschämtheit,Unsittlichkeit,Mißgunst,
Gewinn,Verschwendung,Prahlerei,Schmeichelei,Kriecherei,Weichlichkeit,Aufgeblasenheit,Unnöthiger Aufwand,Verschlagenheit,
Unempfindlichkeit,
Feigheit,
Blödigkeit,Stumpfheit,ohne Namen,Schaden,
Knickerei,
Zurückhaltung,
Gehässigkeit,
Selbstgefälligkeit,
Selbstpeinigung,
niedrige Gesinnung,
Kleinlichkeit,
Einfältigkeit,
Gelassenheit;Tapferkeit;Schamhaftigkeit;Mäßigung;berechtigter Unmuth;das Gerechte;Freigebigkeit;Wahrhaftigkeit;Freundlichkeit;Würde;
Ausdauer;
Hochsinn;
Großartigkeit;
Klugheit.
Diese und ähnliche Affekte sind in der Seele und diese allewerden bezeichnet theils nach dem Zuviel, theils nach dem Zuwenig.So ist jähzornig ein Mensch, welcher sich mehr erzürnt als ersollte, und welcher allzu rasch und gegen allzuviele Personen sicherzürnt; unempfindlich dagegen ist der, welcher zu wenig zürnt,wem, wann und wie er zürnen sollte. Verwegen ist der, welchersich nicht fürchtet vor dem, wovor er sich fürchten sollte, der sichferner nicht fürchtet zu der Zeit, wo — und auf die Weise, wieer sich fürchten sollte, feig dagegen ist der, welcher fürchtet, waser nicht fürchten sollte und welcher nicht zur gehörigen Zeit undnicht auf die gehörige Weise sich fürchtet. Ebenso ist unsittlichder, welcher immer nur begehrt und welcher in allem, wo es mög-lich ist, das Maß überschreitet, stumpf dagegen ist der, welchercs fehlen läßt, welcher auch das nicht begehrt, was er nach demLauf der Natur begehren sollte, der vielmehr auf sich so wenigeinwirken läßt als ein Stein. Gewinnsüchtig ist der, welcher vonallen Seiten her seinen Vortheil sucht, unprofitabel der, welchervon keiner Seite Vortheil sucht, ja nicht einmal woher er sollte').Prahlerisch ist der, welcher sich mehr beilegt, als er hat, zurück-
p ist zweifelhaft, vielleicht vvcl' «Ser/ <ück).