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Verfahren gilt, wenn man nicht in den Tag hinein behauptet,sondern jede Behauptung durch Gründe unterstützt, so lassen sichdadurch Manche verleiten, ohne daß sie es selbst merken, Gründebeizubringen, welche gar nicht zum Gegenstand gehören, sondernganz nichtssagend sind. Dieß thun sie theils aus Unwissenheit,theils aus Prahlerei; und da kommt es denn vor, daß selbstsachverständige und Praktisch gebildete Männer sich fangen lassenvon Solchen, welche einen aufbauenden oder ansführenden (archi-tektonischen oder praktischen) Gedanken weder haben noch habenkönnen. Der Grund hievon liegt in einem Mangel an Bildung,denn nichts Anderes ist es, wenn man in irgend einer Frage die-jenigen Gründe, welche zu der Sache gehören, von denen, welchenicht hergehören, nicht unterscheiden kann. Es ist auch zweck-mäßig, wenn man die begründenden Behauptungen und das zuBegründende besonders untersucht, einmal aus dem oben ange-führten Grund, weil man nemlich nicht überall auf die rationellenAusführungen, sondern oft noch mehr auf das allgemein Aner-kannte zu achten hat, (sonst ist man, wenn man eine Lösung s)nicht zu geben weiß, genöthigt, dem Vorgebrachten einfach zu glau-ben); sodann weil es häufig vorkommt, daß das durch die Be-weisführung angeblich Bewiesene zwar richtig ist, aber nicht umderjenigen Gründe willen, welche von der Beweisführung dafürbeigebracht sind. Man kann nemlich etwas Wahres auch durchfalsche Behauptungen beweisen, was aus der Analytik erhellt-).
Siebentes Kapitel.
Es ist nun ein klarer Begriff vom Wesen der Glückseligkeit aufzustellen.Zunächst: sie ist das Höchste unter dm menschlichen Gütern und unterdm Gegenständen des menschlichen Handelns.
Nach diesen Vorbemerkungen wollen wir nunmehr an dieAusführung gehen. Wir beginnen mit dem Ersten, was, wiegesagt, nicht klar bestimmt wird, mit der Frage nach dem Wesen
Nemlich eines falschen Schlusses.
ES ist zweiseihast, ob die Analytik des Aristoteles oder eine »°n Sudemoiseldst oersasite gemeint ist.