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Fünftes Buch.
I
von der Gerechtigkeit redet, so scheidet man den vernünftigen Theilder Seele von dem vernunftlosen; und im Hinblick auf diesen Unter-schied nimmt man v) denn auch an, daß es eine Ungerechtigkeit gegensich selbst gebe, weil hier der Fall möglich ist, daß die Menschenetwas leiden, was ihren eigenen Begehrungen zuwiderläuft, undmeint also, daß, wie zwischen dem Herrschenden und Beherrschten,so auch zwischen Vernunft und Sinnlichkeit eine gewisse Gerechtigkeitdes Einen gegen das Andere stattfinde.
So viel mag zur Bestimmung der Gerechtigkeit und der andernethischen Tugenden genügen.
b) Man d. h. Platon.