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1 (1891) Nikomachische Ethik (2. Aufl.), Eudemische Ethik
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Fünftes Buch. Drittes Kapitel.

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welche die Verteilung macht, und wenn die Zusammenstellung derPersonen und Sachen in dieser Weise geschieht, so geschieht dieVerbindung gerecht.

12. Somit ist also die Verbindung des Gliedes mit 0 und Kap.die des Gliedes 13 mit O das distributive Gerechte und bildet zu- B-».gleich die Mitte für das, was die Proportion stört, denn das Pro-portionale ist ein Mittleres, und das Gerechte hinwiederum ist einProportionales. 13. Es nannten aber solche Proportion dieMathematiker eine geometrische, denn bei der geometrischen Pro-portion trifft es zu, daß das eine Ganze zu dem andern sich ver-hält, wie das eine Verhältnisglied zu dem andern. 14. Es darfaber diese Proportion in unserem Falle nicht stätig sein, weil diePerson, welcher ein Lohn zuerteilt wird, und die Sache, welche er-teilt wird, nicht der Zahl nach einunddasselbe Glied in der Pro-portion ausmachen.

14. Also: das Gerechte ist dies Verhältnismäßige, das Un-gerechte dagegen ist das, was diesem Verhältnisse zuwiderläuft.

Es wird alsdann ein Glied in dem Verhältnisse zu groß, das an-dere zu klein, und dies zeigt sich auch bei den wirklichen Hand-lungen: der nämlich, welcher Unrecht thut, maßt sich von dem Gute,um das es sich handelt, zuviel an, während der Unrecht Leidendedavon zu wenig erhält. 15 17. Ist die Sache, um die es sichhandelt, ein Übel, so ist es umgekehrt, denn hier wird das kleinereÜbel im Verhältnis zu dem größeren Übel als ein Gut gerechnet,weil in der That das kleinere in höherem Maße wünschens-wert ist, als das größere, alles Wünschenswerte aber ein Gut,

Die Übersichtstafel, welche Michelet aus dem Paragraphen gibt, istfolgende:

I. Achilles (8) : A'jax (4) --- der Lohn Achills (6) : Lohn des Ajax (3)

L 8 L 8.

II. L : 6 8 : 8.

8 : 6 ---- 4 : 3.

III. L-j-L:8-s-8-^L:8.

8si-6:4-l-3^-8:4.

IV. L -s- L : L --- 8 -P v : 8.

8-j-6:8--4-P3:4.